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Montag, 29. März 2010
Kunstturnen, 1. Bundesliga: Helge Liebrich hat im Duell mit Nationalmannschaftskollege Matthias Fahrig die Nase vorne
Nichts war es mit dem vorzeitigen Klassenerhalt für die Wetzgauer Kunstturner in der 1. Bundesliga. Das Team von Trainer Paul Schneider musste sich dem MTT Chemnitz/Halle mit 30:40 geschlagen geben und muss nun weiterhin hart um den Ligaverbleib kämpfen. Von Patrick Tannhäuser
Der Auswärtskampf verlief für die Riege des TV Wetzgau wie erwartet. Von Anfang schenkten sich sowohl der MTT Chemnitz/Halle und der
TVW nichts. Zwar begann der Wettkampf mit leichten Vorteilen für die Gmünder Vorstädter, doch wirklich absetzen konnte sich die Mannschaft dabei nicht. Immer wieder stand das Duell zwischen den beiden Nationalturnern Helge Liebrich auf Wetzgauer Seiten und Matthias Fahrig im Mittelpunkt des Geschehens. Zu Beginn mit klaren Vorteilen für Liebrich, der seinem Kontrahenten drei Scorer-Points am Boden abnehmen konnte. Adrian Bucur steuerte deren fünf bei und damit hatten die Wetzgauer den Auftakt mit
8:
6 gewonnen. Auch am Pauschenpferd ging es sehr eng zu. Dieses Mal mit dem besseren Ende für die Gastgeber, die sich mit
9:
8 durchsetzen konnten. Bemerkbar machte sich hier das Fehlen von Routinier Sven Brückner, mit dem die Wetzgauer wahrscheinlich auch dieses Gerät für sich entschieden hätten.
Erstmals deutlich wurde es an den Ringen, wo wieder Chemnitz/Halle die Nase vorne hatte. Der erste Knackpunkt des Wettkampfes. Wie am später folgenden Barren sicherte sich das Fahrig-Team hier einen
8:
3-Erfolg. Mit dem Sprung konnten sich die Wetzgauer noch eine weitere Gerätewertung sichern. am Reck machten dann die Hausherren ihren ersten Saisonerfolg endgültig perfekt. Das Reck sollte für den
TVW zum Albtraum werden, denn dort verletzte sich Tobias Grünewald bei seiner Übung schwer. „Er hat sich Elle und Speiche gebrochen“, so Trainer Paul Schneider, der damit auf eine Stütze seiner Mannschaft in den nächsten Wochen verzichten muss.
Trotz der Niederlage müssen die Wetzgauer den Kopf noch lange nicht in den Sand stecken und haben noch immer eine gute Ausgangsposition im Abstiegskampf. Bester
TVW–Athlet war einmal mehr Helge Liebrich mit zwölf Punkten.
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