Verein für Natur– und Umweltschutz unterm Rosenstein leistet mit Mostprämierung einen Beitrag zum Erhalt der Streuobstwiesen
Die 14. Rosenstein Most-Prämierung fand im Schützenhaus in Mögglingen statt. Der Verein für Natur– & Umweltschutz unterm Rosenstein e. V. konnte wieder mit Preisen und Urkunden die Hersteller des Mostes auszeichnen. Von Karin Abele
MÖGGLINGEN. Die Vorsitzende des Natur– und Umweltschutzvereins, Mechthild Stritzelberger, konnte mit Kellermeister Gerhard Maier – wohl aufgrund des schlechten Apfeljahres – nur acht verschlüsselte Mostproben zur Verkostung und Benotung an die Teilnehmer ausschenken. Jeder Besucher, ob mit oder ohne Mostanlieferung, konnte an der Mostbewertung teilnehmen. Dies hat den Vorteil einer breiten Streuung des unterschiedlichen Geschmacksempfindens. Doch der größte Nutzen einer solchen Mostprobe ist, dass jeder mit dem schwäbischen Nationalgetränk konfrontiert wird und nicht warten muss, bis wenige auserwählte Prüfer, die Bewertung vornehmen, so Mechthild Stritzelberger.
Bewertet wurden Aussehen, Geruch und Geschmack. Diese drei Kriterien hat man zu einer Gesamtnote auf die Kommastelle genau auf Zetteln notiert. Die Summe aller abgegebenen Bewertungsnoten wurde dann durch die Zahl der abgegebenen Bewertungszettel geteilt.
Nach der Siegerehrung und Ausgabe einer Urkunde an jeden Teilnehmer wurden dann die erstplazierten Mostproben zur allgemeinen Verkostung kredenzt. Dabei bedankte sich die Vorsitzende Mechthild Stritzelberger bei den Sponsoren der Gewinne (je einen Einkaufsgutschein bei der Baumschule Fischer-Koch für Platz
1 +
2 und für Platz
3 von Demeter Wiedmann). Die Gewinner waren:
1. Platz Franz Müller aus Mögglingen mit der Gesamtnote
2,
23;
2. Platz Josef Seitzer, Rechberg,
2,
37;
3. Platz Rosemarie Brenner, Heuchlingen
2,
97. Mit diesen Most-Prämierungen wird das schon fast in Vergessenheit geratene schwäbische Nationalgetränk „Most“ wieder publik gemacht und indirekt auch ein Beitrag für den Erhalt der Streuobstwiesen geleistet. „Denn unser Most ist nicht schlechter, als der „Äppelwoi“, welcher in Frankfurt und Umgebung in jeder Gaststätte, egal ob Pizzeria oder Nobelrestaurant aus dem Getränkehahn gezapft wird“, so Franz Müller.
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