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Sport |
Donnerstag, 04. März 2010
Schwimmen: Kooperation zwischen dem SVG und der Grundschule Hardt schnell erfolgreich
Der Schwimmverein Gmünd hat eine weitere Kooperation mit einer Schule geschlossen, bei der es Kindern der Grundschule ermöglicht wird, während des Schulunterrichts kostenlos Schwimmen zu lernen. Von Hans-Peter Sick
Die fünfte Zusammenarbeit dieser Art erfolgt mit der Grundschule Hardt. Eine entsprechende Vereinbarung haben Rektor Dietmar Burkhardt und Steffen Kregler als stellvertretender Vorsitzender für den Sport beim
SVG unterzeichnet. Ermöglicht wird die Unterstützung durch die „Brigitte-Frank-Stiftung“ des Schwimmvereins, zu deren Stiftungs-Grundsätzen die Förderung des Schwimmunterrichts an Schulen gehört. Bereits zuvor konnten entsprechende Vereinbarungen mit der Klösterleschule, der Mozartschule, der Uhlandschule und der Grundschule Weiler abgeschlossen werden. „Wir sind jetzt aber an den finanziellen Grenzen der Stiftung angelangt und benötigen dringend finanzielle Unterstützung, wenn wir weitere Kooperationen eingehen wollen“, so Kregler.
Zufrieden zeigte sich dagegen Rektor Burkhardt über das schnelle und unbürokratische zustande kommen der Vereinbarung. „Unsere Zielstellung ist es, dass nach der Grundschule möglichst alle Kinder schwimmen können“, zeigte er sich mit der neuen Kooperation zufrieden. Doch wartet noch viel Arbeit. Nur rund
20 Prozent der Schüler der dritten Klasse konnten bereits schwimmen, berichteten die beiden Sportlehrerinnen der Schule über die Voraussetzungen. Für Steffen Kregler „eine erschreckende Resonanz“.
„Bereits nach vier Unterrichtseinheiten stellten sich erste, fast sensationelle Erfolge ein“, lautet das Urteil von Elke Wörner, die vom Verein als ausgebildete Schwimmlehrerin den beiden Pädagogen der Grundschule Hardt zur Seite steht. „Die Kinder hatten keinen Angst mehr vor dem Wasser. Im Gegenteil, sie hatten jede Menge Spaß und machten gute Fortschritte beim Erlernen von Grundschwimmarten“, stellte Wörner fest. Rektor Burkhardt betonte, dass „Sport und hier das Schwimmen für die Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten von großer Bedeutung ist und sich positiv auf die Kinder auswirkt.“
Allerdings sieht er zusammen mit Steffen Kregler auch einen Wermutstropfen: angesichts der nicht ausreichenden Wasserfläche für den Schulsport in Gmünd, kann derzeit nur die dritte Klasse seiner Schule von dem
SVG–Angebot profitieren. Deshalb unterstützt er die Forderung des Schwimmvereins nach mehr Wasserfläche in der Stadt.
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