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Fußball, Oberliga: Normannen spielen in Freiberg erstmals in diesem Jahr um Punkte

Eingereicht von Redaktion am 05. Mär 2010 - 08:15 Uhr

Eine lange und schwierige Vorbereitungszeit geht für die Kicker des FC Normannia am morgigen Samstag zu Ende, wenn um 15 Uhr in Freiberg der verspätete Anpfiff der Rückrunde erfolgt. Sorgen vor dem ersten Punktspiel des Jahres bereitet im Schwerzer die Personalsituation. Von Patrick Tannhäuser
Ausgerechnet seit den letzten beiden Wochen zeigt sich der Kader der Normannen stark dezimiert. Standen zu Beginn der Vorbereitung fast alle Kicker zur Verfügung, aber die guten Trainingsbedingungen fehlten, sind diese nun vorhanden, aber jetzt fehlt das Personal. Ganz sicher nicht von der Partie in Freiberg werden mit Frank Kinkel (krank) und Daniel Glück (Bänderverletzung am Sprunggelenk) zwei Stammkräfte aus der Vorrunde sein. Zudem musste Keeper Matthias Gruca zuletzt aufgrund einer Bauchmuskelzerrung kürzer treten und Giuseppe Catizone wird erst nach dem Abschlusstraining sagen können, ob sein Sprunggelenk hält. Doch damit noch nicht genug auch Kapitän Mark Mangold schleppt gerade einen Virus mit sich rum. Die Vorzeichen könnten also durchaus besser sein, zumal die Gastgeber schon wieder im Ligaalltag angekommen sind. Beide Pflichtspiele des SGV gingen über die Bühne und das durchaus erfolgreich. In Spielberg holten die Freiberger beim 0:0 einen Punkt und im Heimspiel gegen Kehl siegte das Team mit 3:0. Vier Punkte, kein Gegentor – es gibt deutlich schlechtere Bilanzen. „Der Vorteil für Freiberg ist, das es sich schon im Rhythmus befindet. Unser Vorteil ist die Geilheit auf den Ball, auf das erste Spiel“, sieht FCN-Trainer die Situation nicht so tragisch und freut sich, dass es nun endlich wieder für seine Mannen um Punkte geht.
Die beiden Teams sieht der Trainer durchaus auf Augenhöhe, auch wenn die Voraussetzungen vor dem Spiel kaum unterschiedlicher sein könnten. In der vergangenen Woche beobachteten die Gmünder den Gegner und sahen dort viele gute Aktionen des SGV. „Die Freiberger verstehen es schnell umzuschalten. Die Truppe ist sehr konterstark“, fasst Mattner die Eindrücke der „Spione“ kurz und knapp zusammen. Mit einer guten Organisation sei der SGV in Griff zu bekommen. Diszipliniert gilt es für die Normannen aufzutreten, um dann möglichst die eigenen Stärken auszunutzen. Mit Molinari, Grampes und Bergheim verfügt der FCN über ein Offensivtrio, von dem jederzeit einer alleine durch seine individuelle Klasse eine Begegnung entscheiden kann.
FC Normannia: Gruca, Focali – Fröhlich, Göhl, Kasunic, Leichtle, Catizone (?), Faber, Greco, Bergheim, Molinari, Grampes, Krätschmer, Stöppler, Römer, Can, Tolbert, Mangold (?).
 
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