Rems-Zeitung - Täglich eine gute Zeitung

Anzeige

Lokalnachrichten

» Ostalbkreis | Freitag, 05. März 2010

In Lautern wird die Hallenerweiterung forciert — Deininger: „Wir wollen eine fertige Planung“

Auch wenn die Erweiterung der Mehrzweckhalle in Lautern in Heubachs Finanzplanung noch keinen Platz gefunden hat — die Bürger und Vereine im Stadtteil brauchen mehr Platz in ihrer „guten Stube“ und arbeiten forciert an der Planung. Im Rahmen eines kleinen Wettbewerbs haben vier Architekturbüros ihre Entwürfe eingereicht. Von Gerold Bauer

HEUBACH-​LAUTERN. Für Ortsvorsteher Bernhard Deininger ist es wichtig, dass man fertige Pläne aus der Schublade ziehen kann, wenn sich in finanzieller Hinsicht irgendwo ein Türchen auftut. „Wie gut es ist, schnell handeln und auf überraschend verfügbare Mittel aus Fördertöpfen reagieren zu können, hat Bürgermeister Klaus Maier ja schon mehrfach bewiesen“, sagt Deininger. Deshalb wurden noch im alten Jahr fünf Architekturbüros — aus Heubach beziehungsweise mit Bezug zu Heubach — angeschrieben. Vier davon haben ihre Ideen vorgelegt.
Die Entwürfe wurden bislang allerdings noch nicht beurteilt. Dies soll im Frühjahr eine Jury machen, in der neben dem Bürgermeister und dem Ortsvorsteher natürlich die Heubacher Stadtbaumeisterin Ulrike Strohm sowie Pfarrer Hans-​Peter Bischoff, drei Mitglieder des Gemeinderats, zwei Mitglieder des Ortschaftsrats sowie zwei Vertreter der Vereine aus dem Stadtteil sitzen sollen.
Die Lauterner Vereine sind aber nicht nur bei der Jury mit im Boot, sondern wollen sich auch bei der Realisierung voll einbringen. Ein entsprechender Förderverein steht kurz vor seiner Gründung und wird neben der Sammlung von Spenden auch die Mitwirkung in Form von Eigenleistungen auf der Baustelle in die Wege leiten. Im Hinblick auf das bürgerschaftliche Engagement gehört Lautern ja ohnehin zu den vorbildlichen Ortschaften. Erinnert sei in diesem Zusammenhang das seit Jahren praktizierte ehrenamtliche Engagement bei der Ortsverschönerung, wie Deininger betont.
Es sei den Vereinsvertretern und den meisten Bürgern völlig klar, dass Lautern ohne Eigenleistungen zwar irgendwann wohl auch eine größere Halle bekommt, aber darauf eben noch recht lange warten müsste. Bringen sich Vereine und Bürger hingegen bei einem Projekt mit ein, so zahlt sich dies nicht nur durch eine Kostenersparnis aus, sondern auch durch einen deutlich höheren Zuschuss aus dem Förderprogramm für die Entwicklung der ländlichen Räume (ELR). „Wir Lauterner wissen, dass es nicht mehr selbstverständlich ist, alles von der öffentlichen Hand geschenkt zu bekommen!“
 

Noch keine Kommentare vorhanden.

Neuen Kommentar hinzufügen