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Sport |
Donnerstag, 01. April 2010
Schießmarathon 2010 der Schützenkameradschaft Wißgoldingen: Veranstaltung entwickelt sich stetig weiter
(pm). Bei ihrem neunten Schießmarathon gelang es der Schützenkameradschaft Wißgoldingen wiederum Quantität und Qualität zu steigern. Die Teilnehmerzahl konnte erneut auf 258 angehoben werden.
Gleichzeitig stiegen die Ergebnisse ganz erheblich: Zwei Teilnehmer erzielten im Luftgewehr über
1030 Ringe und mit der Luftpistole, bei der disziplinbedingt die Ergebniszahlen leicht niedriger liegen, kamen immerhin zwei Teilnehmer über
1000 Ringe. Dabei mussten von den Teilnehmern mit dem Luftgewehr oder mit der Luftpistole jeweils
100 Schuss in maximal zweieinhalb Stunden abgeben. Die Wertung erfolgte nach der Zehntelringmethode, die üblicherweise in Finalschießen angewandt wird. Ganz stark konnte sich der Schützennachwuchs in Szene setzen. Die Jugendklasse erreichte Ergebnisse, die auch bei den Aktiven zu vorderen Plätzen gereicht hätten.
Einzelwertung Luftgewehr, Aktive: Bei den Aktiven setzte sich mit Kai-Uwe Bayer (
1034,
2 Ringe), ein Eigengewächs der Schützenkameradschaft, durch. Da die eigenen Schützen in diesem Wettbewerb immer außer Konkurrenz gewertet werden, ging der erste Preis an den Bucher Tobias Bäuerle, der auf ebenfalls stolze
1031,
5 Ringe kam. Die folgenden Plätze gingen an Michael Klein (Fenken,
1029,
9), Jenny Müller (Fenken,
1028,
7), Martin Abt (Dürnau,
1027,
6) und Manuel Schwenger (Göggingen,
1022,
6). Erstaunlich:
20 Teilnehmer kamen auf mehr als
1000 Ringe. Mit
107 Teilnehmern war dies die am stärkste besetzte Konkurrenz.
Jugend: Den hohen Leistungsstand der Gewehrjugend stellte zum wiederholten Mal der Nachwuchs unter Beweis. Und in diesem Wettbewerb zeigte sich zudem die weibliche Jugend in ganz hervorragender Verfassung. Isabell Kohnle vom SV Schnait erzielte
1016,
6 Ringe gefolgt von Carina Schwenger (Göggingen
1011,
4) und Stefanie Rathgeb aus Weiler-Dalkingen
995,
9). Verena Kießling von der Schützenkameradschaft Oberböbingen erreicht immer noch tolle
992,
7 Ringe und kam damit auf Platz vier.
31 Jungschützen gingen an den Start.
Einzelwertung Luftpistole, Aktive: Mit der Luftpistole schafften es diesmal zwei Teilnehmer die magische
1000-Ringe-Grenze zu übertreffen. Leo Braun (Aalen-Neßlau) kam auf Platz eins mit
1010,
1 Ringen vor dem Ötlinger Markus Geipel mit
1005,
4 Ringen und Jörg Kobarg (ebenfalls Ötlingen,
996,
2). Wilhelm Grampes (Göggingen,
990,
3) komplettierte das bundesligaerfahrene Quartett auf den ersten vier Plätzen.
95 Teilnehmer trugen sich in die Meldeliste ein.
Jugend: Ein eher stiefmütterliches Dasein fristete in den vergangenen Jahren der Pistolennachwuchs. Dies änderte sich in diesem Jahr drastisch. Sowohl Quantität (
15 Teilnehmer) als auch Qualität stiegen in diesem Jahr erfreulich stark an. So gewann Manuel Windhab (Ebersbach) mit tollen
932,
2 Ringen vor Kevin Reichert (Walxheim), der
930,
3 Ringen erreichte. Das Siegertrio vervollständigte Benjamin Eisele von der gastgebenden Schützenkameradschaft der auf
926,
9 Ringe kam.
Mannschaften, Luftgewehr: Die Mannschaftswertung mit dem Luftgewehr war auch in diesem Jahr wieder eine Beute des SV Göggingen. Mit
4058,
5 Ringen steigerten sich die Gögginger ganz erheblich gegenüber dem Vorjahr. Dies war allerdings auch nötig, denn der SV Buch (
4051,
7) war mit seinem Spitzenschützen Tobias Bäuerle ganz nahe an einer Wachablösung dran. Ausschlaggebend für den erneuten Gögginger Sieg war deren Ausgeglichenheit zwischen den einzelnen Mannschaftsschützen. Selbst der SV Dürnau als Dritter überbot mit
4039,
3 Ringen noch das Siegerergebnis des Vorjahres deutlich. Gastgeber Wißgoldingen rangierte auf Platz vier unter
15 Mannschaften.
Luftpistole: Der deutsche Pokalsieger, die Schützenkameradschaft Aalen-Neßlau, gewann erneut den Mannschaftswettbewerb mit
3948,
7 Ringen mit knappem Abstand vor dem Bundesligisten und deutschen Vizemeister, der Sportschützenabteilung
TSV Ötlingen (
3945,
5), und dem Schützenverein Fenken (
3915,
2). Die gastgebende Schützenkameradschaft kam hier ebenfalls auf Platz vier unter elf Mannschaften.
Jugend: Die Jugendmannschaften wurden gemischt aus Gewehr und Pistole gebildet. Mit einem Klasseergebnis ging der Pokal für die beste Jugendmannschaft an den Schützenverein aus Dürnau (
3502 Ringe). Den zweiten Platz erzielte die Schützenkameradschaft Wißgoldingen (
3490) vor der Schützenabteilung Ebnat (
3472).
Senioren: Etwas hinter den Erwartungen blieb die Teilnehmerzahl bei der im Vorjahr neu eingeführten Disziplin „Senioren aufgelegt“ zurück. Dafür zeigten die Senioren aber, dass sie das Zielen noch nicht verlernt haben und warteten mit beachtenswerten Ergebnissen auf. Paul Schmid (ZSV Langenau) erzielte erstaunliche
1048,
8 Ringe und gewann damit vor Rainer Junginger (ebenfalls Langenau) mit
1036,
6 Ringen. Dritter im Bund war Franz Mahr von der Schützenkameradschaft Aalen-Neßlau mit
1035,
0 Ringen. Zehn Teilnehmer schrieben sich hier in die Ergebnisliste ein.
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