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Montag, 12. April 2010
23. Ostalbrallye: Eine tolle Rallyeveranstaltung mit einigen Überraschungen und Favoritenstürzen
(Hagü). Mit einer überzeugenden Leistung bewegten Uwe Nittel und Hanspeter Brömmer den Fricker-Mercedes aus Ulm zum Gesamtsieg der 23. ADAC-Ostalbrallye.
In seiner Heimatgemeinde wollte Nittel wieder einmal zeigen, wo er einzuordnen ist. Mit über
30 Sekunden Vorsprung beendete er die Ostalbrallye zu seinen Gunsten. Jürgen Geist und Klaus Zendler brachten einen wunderschönen
BMW M
3 mit und mussten sich der Leistung von Uwe Nittel ebenso beugen wie Marcus Fahrner mit
Co. Sebastian Glatzel, die ihren Opel GT/E auf Platz drei abstellten. Über das Problem mit dem Wertungsverlust der Favoriten Noller/Walz im Mitsubishi hatten die Sportkommissare ein Urteil gefällt. Klaus Otterbach und Roland Mai wollten bei diesem trockenen Tag angreifen und hatten Pech, bereits auf der WP
1 gab es einen kleinen Abflug und
20 Sekunden Rückstand. Allerdings mit Folgen. Auf WP
2 war für die Opelfahrer Zuschauen angesagt. Auch die Gmünder Audi-Quattro-Piloten Fruck/Fruck durften ab der WP
2 den Konkurrenten zusehen. Die Wertungsprüfung
2 zeigte dem gesamten Feld erstmals auf, was „fahrbar“ war. Nittel/Brömmer hatten wieder drei Sekunden Vorsprung auf die Startnummer eins (Noller/Walz) und bereits
17 Sekunden vor dem sehr schnellen
BMW M
3 von Jürgen Geist. Prüfung
3, Zimmern Richtung Bargau, war wiederum ein Heimspiel für Nittel. Lediglich M.Fahrner/S.Glatzel folgten mit drei Sekunden Rückstand. Geist/Zendler folgten knapp danach. Nach der Pause beim Autohaus Baur in Mutlangen wurden die Startzeiten neu zugeordnet. Auch die Startreihenfolge wurde neu geregelt und die Teams starteten zu den zwei letzten, vielleicht alles entscheidenden WPs. Reichertshofen war als WP
4 wieder angesagt. Diese Bergauf– und Bergabstrecke in Top-Speed zu fahren, erfordert einfach ein großes Herz und noch viel mehr Mut. Die Spitzenteams mit ihren
300-PS-Motoren kommen auf dieser Strecke im höchsten Gang locker auf
190 km/h. Nittel/Brömmer waren sicherlich nicht mehr dem großen Druck ausgesetzt, gewinnen zu müssen, heil ankommen war die Devise. Dennoch konnten Geist/Zendler und Fahrner/Glatzel locker auf Abstand gehalten werden. Dann kam als Abschluss WP
5 Burghardtsmühle, rauf nach Ramsenstrut bis Neuler. Nittel/Brömmer haben einen gesunden Vorsprung, als Jürgen Geist mit seinem bärenstarken
BMW M
3 angreift. Uwe Nittel ahnt, dass noch etwas Arbeit auf ihn zukommt und legt für die ca. fünf Kilometer lange „Berg– und Talstrecke“ mit
2:
28,
20 Minuten eine super Zeit vor. Geist/Zendler wollten kontern, aber es fehlte eine halbe Sekunde.
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