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Donnerstag, 15. April 2010
Fußball, Oberliga: FC Normannia Gmünd verliert gestern Abend das Nachholspiel in Freiberg mit 0:1
(cjk) – Erneut gingen die Gmünder Normannen gestern Abend leer aus. Mit 0:1 verloren die Gmünder in Freiberg und versinken damit endgültig im Mittelmaß. Dabei hatten die Gmünder 80 Minuten lang dominiert, aber keine der vielen Torchancen genutzt.
Solche Spiele gibt es: Man spielt die ganze Zeit über auf ein Tor, der Gegner verteidigt und kommt kaum über die Mittellinie, und trotzdem gelingt kein Treffer. Am Ende zählt das Ergebnis, Schönheitspreise werden im Fußball nicht vergeben. In der Tat zeigten die Normannen eine insgesamt gute Leistung. Allerdings war man viel zu verspielt, agierte mit zuwenig Druck und verließ sich darauf, dass der erlösende Ausgleich irgendwann fallen wird. Doch am Schluss rannte die Zeit davon, und in der Hektik wurden weitere Chancen vergeben.
So sagte
FCN–Trainer Lothar Mattner nach dem Spiel: „Wir hatten uns vorgenommen, das gute Spiel aus der zweiten Halbzeit gegen Denzlingen fortzusetzen. Wir wollten einfach gut spielen. Das ist uns auch gelungen, und wir haben dem Gegner nur eine Chance zugelassen, doch die hat das Spiel entschieden. Wir haben versucht, in der zweiten Halbzeit druckvoller zu spielen, haben dabei aber das Passspiel übertrieben und am Ende mindestens einen Punkt verschenkt.“
Freibergs Trainer Markus Wenninger war natürlich hoch zufrieden über den Sieg, gestand aber ein, dass der
FC Normannia die klar bessere Mannschaft war: „In der ersten Halbzeit konnte wir noch mithalten, aber nach der Pause hatten wir nicht einmal mehr eine Konterchance. Uns ist es wenigstens gelungen,
80 Minuten lang einen Vorsprung zu verteidigen.“
Das Tor des Tages fiel schon nach zwölf Minuten. Schreiber kam über rechts, flankte in die Mitte, und dort fühlte sich niemand für Hirning zuständig. Völlig freistehend sagte er „Danke“ und hatte keine Probleme, die Führung für sein Team zu erzielen. Noch einmal hatte Freiberg den Hauch einer Chance, als der Ex-Gmünder Zimmermann in der
16. Minute einen Kopfball an den Außenpfosten setzte. Danach folgte Einbahnstraßenfußball des
FCN. Die größte Chance vergab Bergheim in der
31. Minute, als er von Molinari bedient wurde und allein auf den Torwart zulief. Anstatt aber weiter zu lauf, schloss er überhastet ab und drosch das Leder über den Kasten.
Nach dem Seitenwechsel hatten die Gmünder Chancen im Fünfminutentakt und es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann die Partie kippen wird. Wieder hatte Bergheim in der
61. Minute freie Bahn, aber dieses Mal brachte er zuwenig Druck hinter den Schuss. Danach wurde noch Catizone eingewechselt, der zwei Tage lang erkrankt war, aber auch er konnte keine Wende mehr herbeiführen. Fröhlich und Göhl vergaben in der Nachspielzeit noch zwei Chancen.
FC Normannia: Gruca, Bergheim, Kasunitsch, Mangold, Krätschmer, Creco, Molinari, Glück (
66. Min. Stöppler), Fröhlich, Göhl, Leichtle (
66. Min. Catizone).
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