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» Ostalbkreis | Freitag, 16. April 2010

In Heubach hofft man auf einen guten Start der Werkrealschule

Erneut ging es am Dienstag im Heubacher Gemeinderat auch um das Thema Werkrealschule. Schulleiter Alfred Bader stellte die aktuellen Entwicklungen dar. Tenor hernach: Heubach und Bartholomä müssen die Werbung für die gemeinsame Einrichtung verstärken.

HEUBACH (hs). Eingangs hielt Bürgermeister und Kreisrat Klaus Maier mit kritischen Anmerkungen zur Schulpolitik nicht hinterm Berg. Es zeichne sich jetzt schon ab, dass kleinere Hauptschulen an der Peripherie völlig ausbluten werden. Es gebe beim Ringen um Gründung der neuen Werkrealschulen eine deutliche Tendenz in Richtung Städte und Ballungsräume. Der nachbarschaftliche Weg, den nun Heubach zusammen mit Bartholomä gegangen ist, sei deshalb von Vorteil. Die öffentlich-​rechtliche Vereinbarung hierzu, die in der Sitzung von den Heubacher Stadträten einstimmig abgesegnet wurde, sieht eine Außenstelle in Bartholomä vor, wo die Fünft– und Sechstklässler noch im Heimatort bleiben können. Die neue Schiller-​Werkrealschule in Heubach wartet und hofft gegenwärtig noch auf die endgültige Zahl von Anmeldungen. Exaktes konnte Schulleiter Alfred Bader den Stadträten noch nicht berichten. Denn viele Eltern seien noch unsicher – und sie tendieren immer noch sehr stark zur Realschule, nehmen dazu leider oft, so bedauerte der Pädagoge, oft einen ziemlichen Prüfungs– und Bewertungsdruck auf ihre Kinder in Kauf, um an die entsprechende Schulempfehlung zu kommen. Auch im Stadtrat wurde darum geworben, der neuen Werkrealschule Vertrauen zu schenken und ihr damit eine gute Start– und Entwicklungschance zu geben.
Bürgermeister Klaus Maier sprach sich, angespornt auch durch entsprechende Wortmeldungen aus den Reihen des Stadtrats, für eine „selbstbewusste“ Werbung für das neue Schulangebot in Bartholomä und Heubach auch in den anderen Nachbargemeinden aus. Besonders richtet sich hierbei der Blick nach Essingen beziehungsweise in den Ortsteil Lauterburg, weil dort bislang vergeblich um die Einrichtung einer Werkrealschule gekämpft worden sei. Die Nähe biete sich an, dass betroffene Familien dort auf das Angebot von Heubach und Bartholomä nun verstärkt aufmerksam werden.
Bislang, so zählte Schulleiter Alfred Bader auf, gebe es für die neue Werkrealschule aus Heubach 31 Anmeldungen, nur fünf aus Bartholomä.
 

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