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» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 16. April 2010

Stadt will Gesetzesvorgabe schon zwei Jahre früher erfüllen

Eine Reihe von Maßnahmen, mit denen viele weitere Plätze für die Kleinkinderbetreuung geschaffen werden sollen, stellten Thilo Störzer und Erster Bürgermeister Joachim Bläse im Sozialausschuss des Gemeinderates vor (wir berichteten). Von Manfred Laduch

SCHWÄBISCH GMÜND. Ziel sei es, die gesetzlich vorgeschriebene Quote von 34 Prozent bereits vor dem verordneten Zeitpunkt 2013, nämlich 2011 zu erreichen. Die beschlossene Anhebung des Mindest-​Personalschlüssels habe die Stadt bereits weitgehend umgesetzt. Dafür müsse man gegen Ende des Jahres allerdings auch überplanmäßige Ausgaben anmelden.
Neue Krippengruppen würden eingerichtet im Kindergarten St. Canisius, im Kolping-​Bildungswerk, im Kindergarten Regenbogenland, im Kinderhaus Waldau, an der Pädagogischen Hochschule, im Kindergarten St. Maria Herlikofen, im Bildungshaus Lindach und im Waldorfkindergarten Unterbettringen. Weitere Plätze wolle man durch den Ausbau altersgemischter Gruppen schaffen (St. Maria Oberbettringen, Sternschnuppe Unterbettringen, St. Katharina Hussenhofen, St. Elisabeth, Weiler). Das habe den pädagogischen Vorteil, dass die kleinen Kinder von den etwas Größeren lernen könnten.
Im Kindergartenjahr 2009/​2010 liegen bereits vor bzw. werden im ersten Halbjahr 2010 insgesamt 203 Plätze im U3-​Bereich verfügbar sein. Im Laufe des Kindergartenjahrs 2010/​11 sollen nochmals 98 Plätze geschaffen werden. Es können dann im Jahr 2011 über 300 bzw. 310 Plätze für Kinder unter drei Jahren in Schwäbisch Gmünd angeboten werden, freute sich Joachim Bläse.
Die U3-​Plätze in der Ganztagesbetreuung werden innerhalb des Kindergartenjahres 2010/​2011 verdoppelt, indem 30 neue Plätze geschaffen werden. Dies sei wichtig, weil sich ein überzeugendes Angebot in der Kinder– und Kleinkinderbetreuung sowohl für Familien als auch Unternehmen immer stärker als Argument für Gmünd erweise.
 

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