Stadt will Gesetzesvorgabe schon zwei Jahre früher erfüllen
Eine Reihe von Maßnahmen, mit denen viele weitere Plätze für die Kleinkinderbetreuung geschaffen werden sollen, stellten Thilo Störzer und Erster Bürgermeister Joachim Bläse im Sozialausschuss des Gemeinderates vor (wir berichteten). Von Manfred Laduch
SCHWÄBISCH GMÜND. Ziel sei es, die gesetzlich vorgeschriebene Quote von
34 Prozent bereits vor dem verordneten Zeitpunkt
2013, nämlich
2011 zu erreichen. Die beschlossene Anhebung des Mindest-Personalschlüssels habe die Stadt bereits weitgehend umgesetzt. Dafür müsse man gegen Ende des Jahres allerdings auch überplanmäßige Ausgaben anmelden.
Neue Krippengruppen würden eingerichtet im Kindergarten St. Canisius, im Kolping-Bildungswerk, im Kindergarten Regenbogenland, im Kinderhaus Waldau, an der Pädagogischen Hochschule, im Kindergarten St. Maria Herlikofen, im Bildungshaus Lindach und im Waldorfkindergarten Unterbettringen. Weitere Plätze wolle man durch den Ausbau altersgemischter Gruppen schaffen (St. Maria Oberbettringen, Sternschnuppe Unterbettringen, St. Katharina Hussenhofen, St. Elisabeth, Weiler). Das habe den pädagogischen Vorteil, dass die kleinen Kinder von den etwas Größeren lernen könnten.
Im Kindergartenjahr
2009/
2010 liegen bereits vor bzw. werden im ersten Halbjahr
2010 insgesamt
203 Plätze im U
3-Bereich verfügbar sein. Im Laufe des Kindergartenjahrs
2010/
11 sollen nochmals
98 Plätze geschaffen werden. Es können dann im Jahr
2011 über
300 bzw.
310 Plätze für Kinder unter drei Jahren in Schwäbisch Gmünd angeboten werden, freute sich Joachim Bläse.
Die U
3-Plätze in der Ganztagesbetreuung werden innerhalb des Kindergartenjahres
2010/
2011 verdoppelt, indem
30 neue Plätze geschaffen werden. Dies sei wichtig, weil sich ein überzeugendes Angebot in der Kinder– und Kleinkinderbetreuung sowohl für Familien als auch Unternehmen immer stärker als Argument für Gmünd erweise.
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