Heuchlinger Gemeinderat begab sich vor der jüngsten Sitzung auf eine Baustellenbesichtigung
Gleich zu Beginn der letzten Gemeinderatssitzung stand die Besichtigung der Baustelle „Brühlstraße“ auf der Tagesordnung. Bürgermeister Peter Lang konnte nach umfangreichen Vorbereitungen von einem zügigen Baufortschritt der 900 000 Euro teuren Maßnahme berichten.
HEUCHLINGEN (dw). Im unteren Bereich sei ein Schacht mit drei Metern Durchmesser gesetzt worden, von dem man auf der gesamten Länge von insgesamt
400 Metern profitiere. Verlegt werden Zug um Zug der Kanal und die Wasserleitung und außerdem Leitungen von Kabel BW, der Telekom und der ODR. Gleichzeitig werden die Hausanschlüsse hergestellt und eine Gasleitung und ein Leerrohre verlegt, dabei wird versucht so zügig zu arbeiten, dass die Anlieger ihre Häuser höchstens an ein bis zwei Tagen nicht anfahren können. Eine Wassernotversorgung bestand von Anfang an, so dass die Wasserversorgung stets gewährleistet war. Ende des Jahres soll die Straßensanierung abgeschlossen werden können, sagte der Bürgermeister.
Schon seit geraumer Zeit befasst sich der Gemeinderat von Heuchlingen mit einer Überdachung der Bushaltestelle im Bereich Hauptstraße/Schulstraße. Nachdem der Versuch scheiterte eine Bezuschussung im Zusammenhang mit der Schulsanierung zu erhalten und sich das Vorhaben einer Sammelstelle für Busse nicht verwirklichen ließ, wurden im Haushalt des Jahres
2009 10 000 Euro für ein Buswartehäuschen eingestellt.
Problematisch erwiesen sich bei der Besichtigung die beengten Platzverhältnisse mit der Landesstraße auf der einen und mit einem Privatgrundstück auf der anderen Seite. Bürgermeister Lang gab zu bedenken, dass in der Dorfmitte auch optisch nach einer guten Lösung gesucht werden müsse, die unter Umständen aber nicht ganz billig sei.
Sparmaßnahmen veranlassten den Heuchlinger Gemeinderat vom Bau eines komfortablen Wartehäuschens abzusehen. Es wurde einstimmig beschlossen, das Vorhaben zu vertagen.
Heizung soll von Öl auf
Gas umgestellt werden
Im Eingangsbereich des Rathauses liegt ein Erdtank für
10 000 Liter Heizöl, der aus dem Jahr
1978 stammt. Inzwischen ist die Außenhülle korrodiert, so dass das Leckwarngerät ständig Fehler meldet. Eine Reparatur mache wenig Sinn und für einen Einbau im Gebäude sei zu wenig Platz vorhanden, deshalb schlug Bürgermeister Lang vor, die Heizungsanlage von Öl auf Gas umzustellen. Die Maßnahme ist außerplanmäßig und war nicht im Haushaltplan vorgesehen. Für das Umrüsten wird mit Kosten in Höhe von
5000 Euro gerechnet. Einstimmig wurde beschlossen bei den ortsansässigen Heizungsunternehmen Angebote einzuholen und die Umrüstung bei der nächsten Sitzung zu beraten und nach Möglichkeit den Auftrag zu vergeben. Geprüft werden soll auch, was unter Umweltgesichtspunkten mit dem alten Tank geschehen soll.
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