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Donnerstag, 22. April 2010
Kunstturnen, Oberliga: TV Wetzgau II sichert den Klassenerhalt und bleibt ein wichtiger Unterbau für das Bundesligateam
(pm). Die Zielsetzung war schon vor der Saison klar: Der TV Wetzgau II strebte den Ligaverbleib in der Oberliga an. Mit seinem Nachwuchsteam kein leichtes Unterfangen. Als Fünftplatzierter fuhr die Riege am vergangenen Wochenende nach Rottweil zum Finale – und kehrte auch auf diesem Rang zurück. Damit ist der Klassenerhalt sicher.
In den letzten Wochen und Monaten hatte sich die junge Mannschaft von Paul Schneider und Otto Baur in die Herzen der Fans geturnt. Vor allem der Wille, den die Athleten im Alter zwischen
13 und
18 Jahren an den Tag legten, begeisterte. Und auch heftige Nackenschläge steckte die Mannschaft weg: So kam zur Verletzung von Mark Hrusa auch noch das Saisonaus für Sergius Kalecinski hinzu. Und damit nicht genug: Vor dem Ligafinale in Rottweil musste auch der erfahrene Tobias Häfner passen. Ihn zwangen eine Grippe und
40 Grad Fieber zum strengen Verbleiben im Bett. „Das war natürlich für die Mannschaft eine Hiobsbotschaft“, erklärte Paul Schneider. Umso stolzer zeigte er sich, dass das Team dennoch von Beginn an Gas geben konnte. Der Trainer gab die Devise vor: „Wir wollen die KTV Hohenlohe hinter uns lassen, so wie im Vorfeld des Endkampfes.“
Und seine jungen Turner ließen sich zu keiner Sekunde von ihrem Ziel abbringen. Unterstützt durch Altstar Günther Wildner, der
42-Jährige ging an vier Geräten an den Start, setzte der
TVW II von Beginn mehrere Punkte zwischen sich und die Hohenloher. „Ich war begeistert, wie vor allem die ganz jungen Athleten hier aufgetrumpft haben – und dem Günther Wildner sind wir sehr dankbar, dass er der Mannschaft die nötige Ruhe gegeben hat.“ Am Ende hatten die Wetzgauer
278 Punkte aufzuweisen – stolze zwölf Zähler mehr als der direkte Konkurrent. Und dennoch bleibt auch für die Hohenloher noch die Chance auf den Klassenerhalt. Falls die Liga, wie geplant, im kommenden Jahr auf sieben Mannschaften aufgestockt wird. Schneider sieht die Zukunft durchweg positiv: „Wir sind auf einem sehr guten Weg. Das Oberliga-Team ist der Unterbau für unsere erste Mannschaft. Da ist Erfahrung auf so hohem Niveau ungeheuer wichtig. Dementsprechend haben wir alles daran gesetzt, die Liga zu halten.“
Mit den nun hervorragenden Trainingsbedingungen im Gmünder Osten hat der
TVW die Chance auf eine rosige Zukunft – und will nun die Sommerpause nutzen, um sich voll und ganz auf den nächsten wichtigen Erhalt der Klasse zu konzentrieren. Im Herbst geht es in der Bundesliga wieder für die erste Mannschaft Gmünder Vorstädter um alles.
TV Wetzgau II: Marvin Röck, Denis Röck, Marius Opferkuch, Johannes App, Alexandros Heckmann, Günther Wildner, Christian Betz.
Endstand:
1. Kirchheim,
2. TG Schönberg,
3. TG Wangen-Eisenhardt,
4.
TSV Süßen,
5. Wetzgau II,
6. KTV Hohenlohe.
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