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» Ostalbkreis | Freitag, 23. April 2010

Bewegungstag der Landfrauenvereine aus dem Kreisverband fand am Wochenende in Eschach statt

Die Mitglieder aller Ortsvereine, die im Kreisverband des LandFrauenverbandes Schwäbisch Gmünd organisiert sind, waren am vergangenen Samstag eingeladen, an einem Bewegungstag in Eschach teilzunehmen. Von Dorothee Wörner

ESCHACH. Dabei handelte es sich eigentlich um eine Sammelaktion, denn es wurden Schritte gesammelt. Schritte, die nicht bei der täglichen Arbeit im Haushalt, Hof oder Garten getan werden. Sondern es sollten Schritte sein die Spaß machen und dem Zweck dienen, die eigene Gesundheit zu verbessern, die Lebensfreude zu steigern und gleichzeitig bei der gemeinsamen Bewegung miteinander ins Gespräch zu kommen. Demzufolge lautete das Motto auch „Schritt für Schritt – Bewegung bringt Begegnung“. Gleich zu Beginn gab es auf dem Treffpunkt bei der Gemeindehalle in Eschach jede Menge Begegnung. Die große Geräuschkulisse zeigte, wie gerne die Frauen an diesem Tag zusammengekommen waren und sich darüber freuten einander zu sehen.
Die Vorsitzende der Eschacher Landfrauen, Annemarie Werner, begrüßte alle die gekommen waren und die Übungsleiterinnen erläuterten kurz die Strecken. Dann wurde losmarschiert, während eine Gruppe den „Rüstlesrainweg“ ging, machte die andere Gruppe einen Rundkurs über den Batschenhof, das herrliche Panorama der Schwäbischen Alb immer vor Augen. Unterwegs gab es immer wieder die Möglichkeit für ein Schwätzle oder ein neues Kennenlernen.
Gemeinsam mehr als 1,4 Millionen Schritte „gesammelt“
Auch alte Bekannte trafen sich wieder, so zum Beispiel die Kandidatin für die Bürgermeisterwahl in Eschach Renate Iwaniw, die während der Wanderung ihre alte Schulkameradin Doris Kurz aus Vorderlintal traf, die der Vorstandschaft der Landfrauen auf Kreis– und auf Landesebene angehört. Das herrliche Frühlingswetter gab den richtigen Anschub und so konnten anhand von mitgeführten Schrittzählern über 1,4 Millionen. Schritte gesammelt werden, wie Kreisgeschäftsführerin Theresia Grieb bekannt gab. Alle Frauen strömten nach dem Fußmarsch in die Gemeindehalle, in der sie von den Eschacher Landfrauen schon mit leckeren selbst gebackenen Kuchen und Kaffee empfangen wurden.
In der frühlingshaft dekorierten Halle gab es dann nochmals ein großes Hallo und das ein oder andere Schwätzchen im vertrauten Kreis. Eschachs Bürgermeister Reinhold Daiss als Hausherr, begrüßte die Anwesenden, die aus der näheren und weiteren Umgebung nach Eschach gekommen waren. Er würdigte ihren Einsatz bei der täglichen Arbeit und sah diesen Nachmittag als Entschädigung dafür an, verbunden mit der Aufforderung, es sich auch einmal gut gehen zu lassen. Der Bürgermeister dankte den Landfrauen aus Eschach und Obergröningen für die Durchführung des Aktionstages.
Zu der Versammlung war mit Michael Eller ein weiterer Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 13. Juni in Eschach gekommen. Er stellte sich, ebenso wie Renate Iwaniw kurz vor und beide hatten es sich nicht nehmen lassen selbst gebackenen Kuchen mitzubringen, die ihnen sehr gelungen waren.
Die Kreisvorsitzende Gertrud Wanner erinnerte in ihrem Grußwort daran, dass zeitgleich mit der Veranstaltung in Eschach landesweit viele Landfrauen an diesem Bewegungstag teilnehmen Die Hauptveranstaltung der Aktion, die unter der Schirmherrschaft von Dr. Monika Stolz, Ministerin für Arbeit und Sozialordnung Familien und Senioren stehe, finde mit der Präsidentin Hannelore Wörz in Mannheim statt. Gertrud Wanners Dank galt den Organisatorinnen Theresia Grieb, den Übungsleiterinnen Waltraud Beiswenger, Sieglinde Bauer für die Streckenauswahl und dem Eschacher Landfrauenverein mit der Vorsitzenden Annemarie Werner.
 

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