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» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 23. April 2010

Bis Sonntag Landes-​Jazzfestival in Schwäbisch Gmünd

Noch bis Sonntag steht die Stadt Schwäbisch Gmünd mit hochkarätigen Veranstaltungen im Zeichen des Landes-​Jazzfestivals. Eine gut besuchte Schülerveranstaltung befasste sich gestern Morgen im Prediger mit der Geschichte dieser Musikstilrichtung.

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Für die gastgebende Stadt hat das Jazzfestival besondere Bedeutungen. Die Position als Kulturhauptstadt der Region wird weitergefestigt. Zudem sind die Veranstaltungen ein besonderer Markstein für die weitere kulturelle und auch städtebauliche Entwicklung. Denn es handelt sich um die letzten großen Konzertveranstaltungen im Kultur– und Bürgerzentrum Prediger, ehe dort in den kommenden Wochen der große Umbau des Saalbereichs beginnt.
„Jazz for kid“ war ein Improvisationsworkshop für Kinder mit Gunter Hampel überschrieben, der zusammen mit einem Konzert am Mittwoch für den Auftakt des Festivals sorgte.
Erfreulich stark besucht war gestern Morgen auch ein informatives Schulkonzert unter der Leitung von Jörn Baehr. Mit „The Jazzhistory“ gab es für die Jugendlichen eine spannende Einführung in die Ursprünge, in die Geschichte und auch in die moderne Entwicklung dieses Musikstils. Bei der Präsentation der einzelnen Stationen wurde den Zuhörern rasch deutlich, dass der Jazz im Grunde genommen nur ein Sammelbegriff für eine ganze Vielfalt an musikalischen Strömungen ist. Wobei der Jazz auch sehr viel auch über den jeweiligen Zeitgeist erzählen kann. Von den Wurzeln in Afrika führte die musikalische Zeitreise über New Orleans sowie über den Blues, den Dixie bis hin zum experimentellen Free Jazz und weiter in die Moderne hinein. Ein richtiger Stammbaum also, der sich weltweit verzweigte. Und Jazz ist nicht nur Musik, sondern auch Lebensgefühl. Das Festival zeigt’s.
 

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