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Freitag, 23. April 2010
Fußball, Oberliga: Normannen empfangen morgen um 15.30 Uhr den Abstiegskandidaten aus Spielberg
Mit dem SV Spielberg gastiert der dritte Abstiegskandidat hintereinander nach Durlach und Denzlingen im Gmünder Jahnstadion. Auf die leichte Schulter sollten die Normannen den Gegner trotzdem nicht nehmen, da sich dieser als wahre Wundertüte entpuppt. Einer 1:6-Schlappe beim Abstiegsrivalen in Bonlanden folgte unter der Woche ein 4:0-Sieg in Weinheim. Von Patrick Tannhäuser
Nicht zu sicher fühlen dürfen sich die Gmünder im Heimspiel gegen Spielberg am morgigen Samstag (Anpfiff:
15.
30 Uhr). Der Aufsteiger steckt zwar mitten im Abstiegskampf, hat aber in dieser Saison schon für so manche Überraschung sorgen können. So auch am vergangenen Mittwoch, als die Elf von Trainer Martin Fleck die
TSG Weinheim – eigentlich ein Spitzenteam der Oberliga – mit
4:
0 förmlich aus dem eigenen Stadion schoss. Dass die Spielberger in der Tabelle so schlecht positioniert sind, hat vor allen Dingen einen Grund: die wacklige Defensive. Ganze
57 Mal klingelte es schon im Kasten des SVS – der schlechteste Wert der ganzen Oberligamannschaften. Trotzdem ist Spielberg brandgefährlich. Das liegt an der starken Offensive. Mit
41 Erfolgserlebnissen weist der Klub die beste Ausbeute der Kellerkinder vor und hat damit nur drei Treffer weniger erzielt als der
FC Normannia. Vor allen Dingen Marius Schäfer (
11 Tore) und Marius Mößner (
7) stechen ein wenig beim Aufsteiger hervor. Auf dieses Duo muss der
FCN immer ein wachsames Auge haben, sonst kann das Gehäuse von Matthias Gruca schnell in Gefahr geraten.
Bei den Gmündern wird sich in personeller Hinsicht wahrscheinlich nichts im Vergleich zum Auftritt in Kehl ändern. Zwar befinden sich Manuel Grampes und Robin Tolbert nach ihren Verletzungen wieder im Lauftraining, ob es allerdings für einen Einsatz gegen Spielberg schon reicht, ist eher fraglich. Sicher nicht mitwirken mit Patrick Faber können. Der Mittelfeldspieler befindet auf dem Weg der Besserung und strebt an, nächste Woche wieder mit dem Team zu trainieren.
An das Hinspiel in Spielberg haben die Normannen keine guten Erinnerungen. Kurz vor Schluss erzielten die Gastgeber damals den
1:
1-Ausgleich. Zuvor wurden den Gmündern zwei Treffer aberkannt und nach dem Spiel sah sich Trainer Lothar Mattner bei der Pressekonferenz vielen Buhrufen ausgesetzt. „Wir haben noch eine Rechnung offen“, sagt der Gmünder Coach, nicht wegen den Anfeindungen, sondern aufgrund der verschenkten Punkte.
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