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» Sport | Freitag, 23. April 2010

Handball, Württembergliga: Der TSB Gmünd absolviert morgen gegen Altenstadt sein letztes Saisonspiel

Ein letztes Mal auf Reise begibt sich der TSB Gmünd in dieser Saison. Zum Abschluss steht für das Team von Trainer Rolf Kölle das Gastspiel am morgigen Samstag beim TV Altenstadt. Die Partie wird in der Michelberghalle um 19.30 Uhr angepfiffen. Von Patrick Tannhäuser

Es geht noch um etwas beim Schlussakkord der Blau-​Gelben in diesem Spieljahr. Noch ist der dritte Platz im Abschlussklassement für die Gmünder in Reichweite. Voraussetzung dafür ist aber ein eigener Sieg in der Michelberghalle gegen Altenstadt und zumindest ein Punktverlust des TSV Heiningen. Beides ist nicht unwahrscheinlich, schließlich fahren die Schützlinge von Rolf Kölle als Favorit nach Geislingen und die Staren bekommen einen richtig harten Brocken vorgesetzt. Beim TSV gastiert mit dem TSV Weinsberg der Zweite der Tabelle. Obwohl die Weinsberger schon seit längerem sich sicher für die Aufstiegsspiele qualifiziert haben, werden sie den Heiningern mit Garantie nichts schenken. Für die Mannschaft heißt es vor den entscheidenden Partien der Saison nochmals Selbstvertrauen tanken, um dann mit breiter Brust die nächsten Aufgaben angehen zu können. Doch dem TSB kann der Spielausgang in Heiningen erst einmal völlig egal sein, denn es gilt selbst mit einem Sieg beim TVA die nötigen Hausaufgaben zu erledigen.
Das wird keine einfache Aufgabe für die Stauferstädter werden, da die Duelle mit Altenstadt immer etwas Besonderes waren. Vor Jahren war bei den Aufeinandertreffen richtig Gift im Spiel. Doch diese Zeiten sind inzwischen längst vergessen und vor allen Dingen der Kader der Altenstädter hat sich in ganz großen Teilen deutlich verändert. Schon vor dem Hinspiel wollten beide Parteien von dieser Rivalität nichts mehr wissen. Damals ging der TSB als klarer Sieger hervor. Mit 33:24 wurde die Begegnung gewonnen, doch eine Hälfte lang sah es nicht nach solch einem deutlichen Ergebnis aus. Bis zur Pause lagen die Gmünder nur mit einem Tor in Front. Michael Hieber, der im ersten Aufeinandertreffen sieben Tore erzielte, lobt nach der Schlusssirene „die Geduld, die wir bewiesen haben. Wir wussten, dass Altenstadt eine offensive Deckung spielt, die aber viel Kraft kostet. Wir haben auf unsere Chance gewartet, sie bekommen und eiskalt ausgenutzt.“ Eine ähnliche Marschroute gilt es für die Blau-​Gelben auch am morgigen Samstag umzusetzen, um dann mit einem Erfolgserlebnis im Gepäck die Reise in die Sommerpause antreten zu können.
 

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