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» Schwäbisch Gmünd | Sonntag, 25. April 2010

Mitgliederversammlung der Normannia im neuen Clubheim /​Vorstandsteam wiedergewählt

ren Anstrengungen“, konstatierte Albert Klammer, der Vorsitzende der Normannia, bei der gestrigen Hauptversammlung. Er hob in seinem Bericht die Stabilisierung der Fußballer in der Oberliga hervor, trotz vieler Wechsel.

SCHWÄBISCH GMÜND (rw). Die Mitgliederzahl geht nach oben — derzeit hat man 693 -, die Bauvorhaben sind abgeschlossen, und das Clubheim ist runderneuert und „ein schönes Lokal“, wie Albert Klammer befand. Dort hatten sich gestern Abend etwa 60 Mitglieder zur Hauptversammlung eingefunden. Sein Rückblick sei eher ein „Längsblick“, meinte der Vorsitzende mit Bezug auf die in den letzten vier Jahren entlang der Straßen entstandenen Bauten: „Wir haben’s geschafft.“ In seinem Rückblick würdigte er weiter die Stabilisierung der Oberliga-​Mannschaft, trotz vieler Wechsel — Spielleiter und Spieler — sei sie nicht eingebrochen.
Allerdings stoße der Verein wegen seiner Immobilien und finanzieller Verpflichtungen an seine Grenzen, „weitere Wünsche sind nur schwer erfüllbar –es sei denn, man packt selbst an.“ Auch „sportlich kann man nachbessern“: „Die Normannia hat in allen Bereichen, sportlich und personell, nach oben Luft.“ Aufstiege müssten kein Hirngespinst sein. Doch steigern könne man sich nur mit größeren Anstrengungen und Umstrukturierungen. Es gelte, das Miteinander im Verein selbst und unter den Gmünder Vereinen stärker zu pflegen, „die Bereitschaft zur Zusammenarbeit ist bei den Kollegen da.“
Es folgten die Berichte der Abteilungen: Wolfgang Grimm sprach über die beiden aktiven Mannschaften der Radballer. Junge Leute machten sich rar, „Radball braucht eine lange Anlaufzeit.“ Doch es sei ein harter Kern vorhanden, der anpacke, „es wird weitergehen.“ Marcellinus Schäffauer wandte sich dem Hockey zu, wo 100 Spieler, 70 davon Jugendliche, aktiv sind. Mittelfristiges Ziel sei es, alle Mannschaften besetzen zu können. Helmut Kränzler sprach über die kleine Abteilung des Seniorensports. Breiten Raum nahmen die Ausführungen des Vorsitzenden der Fußball-​Abteilung Mario Capezzuto ein. Über 300 Kinder und Jugendliche würden dort betreut, die „Jugendarbeit Marke Normannia“ solle wieder unumstritten Nr.1 werden.
Für die Oberliga-​Mannschaft sei es „kein verflixtes siebtes Jahr“ gewesen. Für seine ausgezeichnete Arbeit sei dem Trainer Alexander Zorniger ein würdiger Abschied widerfahren, mit ihm hätten auch Co-​Trainer Patrick Wiedmann und der Team-​Manager Dieter Engelhardt die Mannschaft verlassen. „Mit Lothar Mattner wurde ein erfahrener Trainer verpflichtet, dem es auf Anhieb gelang, mit der Mannschaft die beste Vorrunde seit der Oberliga-​Zugehörigkeit zu spielen“, sagte Capezzuto. Über die Finanzen berichtete Cristina Hofmann. Ihre Einschätzung: „Die finanzielle Situation ist ernst, aber nicht hoffnungslos.“ Es seien die Projekte Sanitärgebäude und der Umbau der Gaststätte zu bewältigen, „ein finanzieller Kraftakt“. Der Fußballbereich habe ein Minus erwirtschaftet, dieses sei aber abgedeckt durch Darlehen.
Die Kassenprüfung lobte die saubere und übersichtliche Führung der Kasse, Helmut Kränzler beantragte die Entlastung des Vorstands, die bei einer Enthaltung erteilt wurde. Bis auf den Bauvorstand war der gesamte Vorstand neu zu wählen. Er wurde bestätigt: Albert Klammer als Vorsitzender, und per Akklamation Mario Capezzuto (Fußball), Wolfgang Grimm (Allgemeinsport) Markus Kissling (Verwaltung), Uwe Brenner (Marketing), Cristina Hofmann (Finanzen) und Claus-​Jörg Krischke (Öffentlichkeitsarbeit).
 

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