Mitgliederversammlung des FBB Bargau: In der kommenden Woche gibts einen weiteren Gesprächstermin
Der Druck im Kessel wird immer stärker: Der Vorsitzende des Fördervereins Ballspielhalle Bargau (FBB), Winfried Rieg, hatte gelegentlich Mühe, den Deckel draufzuhalten und um Sachlichkeit zu bitten. Die Ungeduld der Mitglieder wächst. Das wurde bei der zweiten ordentlichen Hauptversammlung im voll besetzten Nebenzimmer des FC–Clubheims deutlich.
GMÜND-BARGAU (ben). Die Spitze der Stadtverwaltung hatte sich zwar entschuldigen lassen. Bürgermeister
Dr. Bläse unterstrich aber in seinem Schreiben: „Gerne wollen wir den Förderverein auf den nächsten Schritten zur Realisierung der Vision Ballspielhalle begleiten.“ Ein nächster Gesprächstermin ist für den
29. April vereinbart. Auch beim Regierungspräsidium wird man demnächst vorstellig werden. Ortsvorsteher Franz Rieg betonte in seinem Grußwort die absolute Notwendigkeit dieser Halle und bedankte sich beim
FBB, dass dieser sich um Kooperation mit allen Bargauer Vereinen bemühe. Auch der Vorsitzende des gastgebenden
FC Bargau, Otto Wanner, wies darauf hin, der Bau sei ein gemeinsames Anliegen aller Bargauer Vereine. Er erinnerte auch an die positiven Signale, die beim jüngst stattgefundenen Sportler-Treff im Normannia-Forum von Seiten der Stadtverwaltung ausgesandt worden seien.
Anschließend überreichte er dem
FBB–Kassier Peter Rieg einen Scheck in Höhe von
600 Euro, den Erlös des „Feuerwerks der Begegnungen“ am
1. Januar auf dem
FC–Platz. Dieser gab in seinem Bericht bekannt, dass der Verein mittlerweile bereits
27 000 Euro gesammelt hat, um den Bau der Halle voranzubringen. Der Antrag des Kassenprüfers Marco Scheid um Entlastung war reine Formsache.
Der Vorsitzende Winfried Rieg konnte eine lange Liste von Aktivitäten im Jahr
2009 präsentieren, darunter viele Gespräche mit Kommunal– und Landespolitikern und eine Unzahl von Sitzungen des Vorstands und der Planungsgruppe „Sport– und Kulturpark Bargau“. Kummer bereiten zur Zeit lediglich die vom vorgesehenen Raumplan abweichenden Vorstellungen des Musikvereins, der leider keinen Vertreter zu der Versammlung entsandt hatte. Dem
FBB sind mittlerweile
171 Mitglieder beigetreten.
Architekt Gerhard Rieg erläuterte sodann ausführlich die Vor– und Nachteile seiner zwei Alternativplanungen. Beim ersten seiner Entwürfe, der von den Anwesenden offenkundig favorisiert wurde, rechne er mit Gesamtkosten von
1,
625 Millionen Euro. Der
FBB hat sich vorgenommen,
220 000 Euro selbst aufzubringen und zudem Eigenleistungen im Wert von
100 000 Euro zu erbringen. Aus den Fördermitteln des Württembergischen Landessportbunds und aus dem Topf „Entwicklung ländlicher Raum“ werden insgesamt
450 000 Euro erwartet. Die Stadt Schwäbisch Gmünd sollte den bei Bauten dieser Größenordnung üblichen Zuschuss von
38 Prozent, als rund
615 000 Euro, beisteuern.
Ortsvorsteher Franz Rieg übernahm die Entlastung der Vorstandschaft und sicherte dem
FBB die volle Unterstützung des Ortschaftsrats zu. Bei den Neuwahlen wurden Winfried Rieg als
1. Vorsitzender und seine beiden Stellvertreter Markus Brandstetter und Michael Disam ebenso bestätigt wie Schriftführer Hans Stütz und Kassier Peter Rieg. Beiräte bleiben Birgit Schmid, Gerhard Rieg, Willi Disam, Kuno Stütz, Hermann Schmid, Jürgen Mayer, Dieter Baars und Carolin Haas. Besonders wurde begrüßt, dass sich Jochen Haag, der Geschäftsführer des
FC Bargau, bereit erklärte, ebenfalls als Beirat mitzuwirken. Kassenprüfer sind weiterhin Jenny Breitweg und Marco Scheid.
Die Planungen für
2010 sehen nach den Gesprächen mit der Stadtverwaltung und der Festlegung der weiteren Vorgehensweise eine Informationsveranstaltung für die Bargauer Bevölkerung vor. Am
19. und
20. Juni soll beim TV-Tennisgelände das
3.
FBB–Fladenfest stattfinden. Das
3. Lammplatz-Fest wird am
19. September veranstaltet. Ein Bunter Abend der Theatergruppe „s’Eisätzle“ dürfte die Lachmuskeln strapazieren. Der Reinerlös aller Veranstaltungen wird natürlich dem Hallenneubau zur Verfügung gestellt.
Noch keine Kommentare vorhanden.