Regierungs– und Kirchenvertreterinnen aus dem südamerikanischen Land absolvierten umfangreiches Besuchsprogramm
Entsprechender Fahnenschmuck flatterte am Rathaus; es fehlte nur noch der Rote Teppich: Großer Bahnhof gestern für den Empfang eines Staats– und Kirchenbesuchs aus Paraguay.
SCHWÄBISCH GMÜND
(hs). Bestehende freundschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Verbindungen zwischen Schwäbisch Gmünd und dem südamerikanischen Land wurden bei einem ganztägigen Besichtigungsprogramm vertieft. Bereits beim Empfang am Morgen im Rathaus war die Anzahl von Gmünder Privatpersonen und Geschäftsleuten ganz erstaunlich, die nach Südamerika und namentlich nach Paraguay Kontakte pflegen. Und verstärkt werden derzeit diese freundschaftlichen Bande rund um den halben Globus durch die persönliche Verbundenheit von Diane Herzogin von Württemberg, Kultur– und Sozialmäzenin, derzeit engagierte Schirmherrin der laufenen Salvator-Rettungsaktion in Schwäbisch Gmünd. Am Abend fand zu Ehren der Herzogin und ihrer weitgereisten Geburtstagsgäste (sie feierte dieser Tage ihren
70. Geburtstag) ein zauberhaftes Konzert auf dem St. Salvator statt, siehe auch übernächste Seite. Sprachengenie Richard Arnold hieß die Delegation unter Führung von Paraguays First Lady Dona Mercedes Lugo de Maidana und Vize-Außenministerin Lilianne Lebron de Wenger mit ausgefeiltem Spanisch willkommen. „Sie haben die Sonne mitgebracht, wundert mich nicht, war von wenigen Monaten in Paraguay, dort wo die Sonne wohnt“, schwärmte Richard Arnold über seine Urlaubserlebnisse. Besonders beeindruckend sei für ihn und seinen Partner Stefan Kirchenbauer die beeindruckende Gastfreundschaft gewesen. „Heute dürfen wir etwas davon zurückgeben.“ Nach dem Empfang mit Eintrag ins Goldene Buch der Stadt folgten Firmenbesichtigungen. Auch Besuche im Heilig-Kreuz-Münster und im Museum standen auf dem dichtgedrängten Programm. Dazwischen immer wieder Gespräche und Begegnungen mit Landsleuten und Freunden. Der
15-jährige Austauschschüler Agustin Sapena, derzeit „daheim“ bei einer Gastfamilie in Waldstetten, wurde gleichfalls herzlich begrüßt. Am Ende des Tages die – noch – offene Frage, ob’s vielleicht bald eine neue Städtepartnerschaft gibt?
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