Edeltraud Abels Bilder von Grundbefindlichkeiten
is zum 30. Mai stellt Johanna Stephani in der Hofwiesenstraße 13 in Pommertsweiler rund 40 Arbeiten ihrer verstorbenen Freundin Edeltraud Abel aus. In diesen Bildern steht stets der Mensch im Mittelpunkt.
ABTSGMÜND (fa). Edeltraud Abel,
1924 in Königsberg geboren, lebte und arbeitete bis zu ihrem Tode
1994 in Zürich. Ihrer langjährigen Freundin Johanna wollte sie mit Bildern aus ihrem Besitz sowie einigen Leihgaben eine zusammenstellen.
Edeltraud Abel malte immer wieder Menschen mit all ihren Fragen, Freuden, Nöten und Abgründigkeiten. Zur Interpretierung der menschlichen Grundbefindlichkeiten griff die Künstlerin immer wieder zur Technik der Monotypie, die sie mit größter Perfektion und Qualität ausführte. Religiöse Werte vermittelte sie unter anderem mit Monotypien wie dem Werk „Licht bleibt Licht“, welches Christus mit der Dornenkrone zeigt oder dem Bild „Das Niemandskind“ welches die Frage nach der Isolation stellt. Beide Monotypien sind in der Ausstellung zu sehen, ebenso das Bild „Der Weg“ mit mächtigen Baumstrünken, seltsam flach und gleichförmig gestaltet wie moderne gesichtslose Massenmenschen.
Neben Bildern von Edeltraud Abel sind in einem Raum auch Bilder von Engelbert Helmut Stephani, dem verstorbenen Ehemann von Johanna Stephani zu sehen. Die Ausstellung kann jeweils am Samstag und Sonntag von
11 Uhr bis
18 Uhr besichtigt werden sowie nach tel. Vereinbarung bei Johanna Stephani unter Telefon
07963/
515.
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