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» Ostalbkreis | Donnerstag, 29. April 2010

Teilnehmerrekord bei „Jugend forscht“ — Die geehrten Regionalsieger haben sich für den Landesentscheid am Freitag qualifiziert

So viele Schüler wie nie haben beim Wettbewerb „Jugend forscht 2010 – Schüler experimentieren“ teilgenommen. Die Sparkassenstiftung hat in Aalen die Regionalsieger geehrt und zahlreiche Ehren-​, Sonder– und Anerkennungspreise vergeben. Die geehrten Regionalsieger haben sich für den Landesentscheid am Freitag qualifiziert. Von Alexander Gässler

OSTALBKREIS. Welche Alternativen gibt es zum Streusalz? Wie lässt sich eine Pipeline in Dubai schützen? Warum mögen manche Menschen Milchhaut, die meisten aber nicht? Wie wirken sich elektromagnetische Wellen auf Lebewesen aus? Und kann man das Gras wirklich wachsen hören?
Die Antwort auf diese und viele andere spannende Fragen der Technik, Mathematik, Chemie, Biologie, Physik oder Geografie haben nicht hochbezahlte Wissenschaftler aus aller Welt gegeben, sondern fleißige junge Forscherinnen und Forscher der Ostalb.
Nun hat die Sparkassenstiftung insgesamt 21 Regionalsieger des Wettbewerbs „Jugend forscht 2010 – Schüler experimentieren“ mit Ehrenpreisen ausgezeichnet. Außerdem gab es etliche Sonderpreise und Anerkennungspreise. „Euch Jungforscher brauchen wir“, sagte Landrat Klaus Pavel, der daran erinnerte, dass die Vielzahl der Teilnehmer das Konzept gesprengt habe.
Etliche Arbeitsgruppen mussten nämlich beim Regionalwettbewerb Heilbronn-​Franken antreten. Etwa die Deutschorden-​Schule aus Lauchheim, die mit acht Teams vertreten war und einmal den Regionalsieg davontrug. Ebenfalls acht Teams stellte das Landesgymnasium für Hochbegabte in Schwäbisch Gmünd, elf das Aalener Schubart-​Gymnasium, sage und schreibe 14 das Ernst-​Abbe-​Gymnasium in Oberkochen. Insgesamt hatten Teams aus 13 Schulen teilgenommen.
Gut möglich, dass die Ostalb noch ein paar Preise feiern kann, denn am Freitag findet der Landesentscheid statt.
Die Laudatoren des Abends in der Kreissparkasse waren Professor Fabian Holzwarth für den Regionalwettbewerb Ostwürttemberg und Professor Martin Schrempf für den Regionalwettbewerb Heilbronn-​Franken. Die Preise vergaben Landrat Pavel und Sparkassenvorstandsvorsitzender Carl Trinkl, der schon das eine oder andere Geschäftsmodell gesehen haben wollte. Dr. Dieter Brocksch motivierte Schüler und Lehrer für den 14. Regionalwettbewerb, der im Februar 2011 wie gehabt bei der Partnerfirma, der Carl Zeiss AG in Oberkochen, entschieden wird.
Die Regionalsieger wurden mit Ehrenpreisen bedacht. Der so genannten „Ostalb-​Oskar“ wurde in sieben Fachgebieten vergeben. Arbeitswelt: Benjamin Heinrich, David Graule und Miriam Bartkowiak vom Schubart-​Gymnasium Aalen (SG). Biologie: Antonia Seifert vom Kopernikus-​Gymnasium Aalen (KGW), Julia Menke vom Ernst-​Abbe-​Gymnasium Oberkochen (EAG). Chemie: Juliane Kratzer und Katja Wenzlawiak (EAG), Timo Mettmann und Lukas Mohr von der Deutschorden-​Schule Lauchheim (DOS), Benedikt Distl und Philipp Kratzer (EAG), Martin Kuklinski (EAG). Geo– und Raumwissenschaften: Lara Grundwald und Johannes Uhl vom Landesgymnasium für Hochbegabte in Schwäbisch Gmünd (LGH). Mathematik/​Informatik: Michael Sonner (LGH), Gregor Deiß und Kim Peter Wabersich vom Beruflichen Schulzentrum in Schwäbisch Gmünd, Laura Weidmann (LGH). Physik: Susanne Brunotte und Tabea Seeßelberg vom Theodor-​Heuss-​Gymnasium und vom SG
Aalen. Technik: Renate Litzelmann (SG). Sonderpreise gab es in fünf Fachgebieten. Arbeitswelt: Anna Ullmann, Karoline Uhl und Nicole Sorge von der Härtsfeldschule Neresheim, Christoph Sachs, Eric Schönherr und Sebastian Beck (DOS), Julian Lutz und Fabian Göttle (DOS). Biologie: Lena Mona Rückle und Alexandra Bühner (DOS). Mathematik/​Informatik: Fabian Burghart (EAG). Physik: Marcel Utz, Manuel Rank und Jan Bewersdorf (SG), Niklas Kuban und Jahja Hisni von der Tiersteinschule Oberkochen, Maximilian Schurr, Marco Georgii und Niklas Welt von der Karl-​Kessler-​Realschule Wasseralfingen, Ellen Vollmer, Jakob Barth und Marco Jannusch von der Schillerschule Aalen. Technik: Simon Thamasett, Stefan Fischer und Lukas Liesch (DOS).
 

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