Gmünder LGH-Schüler vertraten Deutschland bei Konferenz in Boston
Elf Schüler der 11. Klasse des Landesgymnasiums für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd (LGH) nahmen vom 26. Januar bis zum 3. Februar an der Harvard Model United Nations Conference 2010 in Boston (Mass.) teil.
SCHWÄBISCH GMÜND
(pm) Sie waren die einzige deutsche Schülerdelegation bei dieser weltweit prestigeträchtigsten und traditionsreichsten Debattier– und Simulationsveranstaltung, die zum
57. Mal von Studenten der Harvard Universität organisiert worden war. Die Schüler des Gmünder
LGH verband eine besondere Motivation, gute politische Allgemeinbildung sowie Erfahrungen mit anderen Model UNs und dem Debattieren in englischer Sprache. Vier Mitglieder haben bereits erfolgreich an dem German Schools Debating Championship und den European Open teilgenommen. Ein weiteres Mitglied der Delegation nahm im letzten Jahr an TSA (Technology Student Association, eine Art amerikanisches Pendant zu den deutschen „Jugend forscht“-Wettbewerben), da in Orlando stattfand, teil. Auch mit Model UN wurden bereits Erfahrungen gemacht, zwei der Mitglieder haben bei der letztjährigen Model-UN-BW-Konferenz in Stuttgart Bosnien-Herzegowina vertreten. Harvard Model United Nations ermöglicht es Jugendlichen aller Nationen, als Abgeordnete eines Staats dessen Interessen zu vertreten, mit anderen Staaten zu kooperieren und letzten Endes Resolutionen zu verabschieden.
Teilnehmer der Konferenz können somit gewisse diplomatische Grundkompetenzen erlangen, die als Basis zu weiterem Engagement fungieren sollen. Teilnehmern der Konferenz wird darüber hinaus ermöglicht, mit Jugendlichen aus aller Welt in Kontakt zu treten, Freundschaften zu schließen, die Sichtweise des Anderen verstehen zu lernen und somit eben auch auf diesem Weg einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten.
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