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Freitag, 30. April 2010
Volleyball, Mixed, Württembergische Meisterschaft: Gmünder „Oldie“ fährt zuversichtlich nach Böblingen
In Böblingen findet am Sonntag die diesjährige württembergische Meisterschaft im Mixed des Volleyball-Landesverbandes Württemberg statt. Mit dabei ist zum siebten Mal in acht Jahren das Team der Schmetterlinge von der DJK Schwäbisch Gmünd. Von Wolfgang Siedle
In Württemberg sind über
500 Mannschaften für die Mixedvolleyballrunde gemeldet. In Böblingen treffen nun die zwölf besten Teams aus den vier Bezirken in Württemberg aufeinander. Die Schmetterlinge der
DJK Schwäbisch Gmünd errangen in der laufenden Saison wieder einmal die Meisterschaft in der höchsten Klasse im Bezirk Ost und sind damit zum siebten Mal in den vergangenen acht Jahren für die württembergischen Meisterschaften qualifiziert. Bei ihren letzten Auftritten in den Jahren
2008 und
2009 schieden die Schmetterlinge jeweils äußerst unglücklich im Halbfinale gegen Berkheim aus und belegten schließlich den dritten Platz.
Während in der Meisterschaftsrunde mit zwei Frauen gespielt wurde, so müssen ab den württembergischen Meisterschaften mindestens drei Frauen auf dem Spielfeld stehen, was spieltaktisch vor allem im Angriff und im Block zu erheblichen Umstellungen führt. Die Schmetterlinge haben in der letzten Woche noch ein Trainingsspiel in Welzheim absolviert, um sich auf diesen Spielmodus einzustellen. Dies wurde zwar deutlich verloren, aber vielleicht gilt ja die alte Regel von der verpatzten Generalprobe …
Die zwölf Mannschaften werden erst kurz vor Spielbeginn in zwei Gruppen gelost. Dies bedeutet für jedes Team allein in der Vorrunde fünf Spiele. Die beiden Gruppenersten spielen die zwei Halbfinals aus, die jeweiligen Sieger treffen dann im Endspiel aufeinander. Dieser Spielmodus mit sieben Spielen an einem Tag verlangt allen Mannschaften äußerste Kondition und Konzentration ab. Mitentscheidend für ein gutes Abschneiden ist es deshalb nicht nur sechs gute Spieler in der Startformation zu haben, sondern auch auf einen ausgeglichenen Kader zurückgreifen zu können.
Soweit sich kein Spieler kurzfristig verletzt, kann Spielertrainer Michael Rosenberger erstmals seit drei Jahren auf den kompletten Kader zurückgreifen. Erstmals wird auch Martin Feistritzer im Trikot der Schmetterlinge auflaufen. Mit ihm verstärkt ein unheimlich erfahrener Volleyballer die Mixed-Mannschaft der
DJK Schwäbisch Gmünd. Zu seiner früheren Aktivenzeit spielte er in der
1. Liga von Österreich und danach noch in der
2. Liga bei Fellbach. Die meisten der qualifizierten Mannschaften sind den Gmünder aus zurückliegenden Titelkämpfen keine Unbekannten. Das Feld bei diesen Meisterschaften ist auch in diesem Jahr wieder sehr stark besetzt. So sind neben den Schmetterlingen (Sieger
2006) mit Gereizt Stuttgart und Berkheim auch die württembergischen Meister vergangener Jahre im Turnier. Zum erweiterten Favoritenkreis gehören dann noch Welzheim, Jedesheim und der Gastgeber aus Böblingen. Um ins Finale zu kommen, was die Qualifikation für die süddeutschen Meisterschaften bedeuten würde, muss die Auslosung, die Tagesform und natürlich auch etwas Glück im Spiel zusammen passen.
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