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» Sport | Montag, 05. April 2010

Handball, Württembergliga: TSB-​Keeper Sebastian Fabian hält den 25:24-Sieg über den TSV Weinsberg fest

Mit Sebastian Fabian hatte der TSB Gmünd in der Begegnung mit dem TSV Weinsberg einen Teufelskerl in seinen Reihen. Der Keeper parierte 50 Prozent der gegnerischen Schüsse und führte so seine Mannschaft zu einem 25:24-Sieg. Von Patrick Tannhäuser

Ein spielerischer Leckerbissen war das Duell zwischen dem Dritten und dem Zweiten der Württembergliga mit Sicherheit nicht, aber dafür ging es auf dem Parkett der Großsporthalle richtig zur Sache. Kampf war Trumpf und für die zahlreichen Zuschauer einiges geboten. In der ersten Hälfte entwickelte sich die Paarung zu einem Duell Bernd Bordon, oder wie es das Publikum auf der Tribüne festhielt, TSV Bordon, gegen den TSB. Der zweitbeste Torschütze der Württembergliga netzte alleine in den ersten 30 Minuten neunmal für sein Team ein. Dagegen schien das Tor von Sebastian Fabian für den Rest der Weinsberger wie vernagelt. Es dauerte über eine Viertelstunde bis Ulrich Steck auch einmal Fabian überwinden konnte. Da führten die Gäste mit 7:4. Doch mit dem Teufelskerl im Tor, der vor allen Dingen den ehemaligen TSBler und Alfdorfer Christoph Köngeter bei zwei Tempogegenstößen zur Verzweiflung trieb, fand der TSB zunehmend in die Begegnung und erzielte durch Michael Hieber auch die 12:11-Pausenführung. Erst traf er dabei den Pfosten, um dann im zweiten Versuch zu versenken.
Nach dem Seitenwechsel konnte sich der TSB erstmals auf 15:12 absetzen. Aber die Antwort der Weinsberger ließ nicht lage auf sich warten, die wieder zum 20:20 ausgleichen konnten. Geprägt war die Partie durch robustes Abwehrverhalten beider Mannschaften und einer ganzen Flut von Siebenmetern. Dadurch wurden Bordon sowie Paul Boizesan zu richtigen Ballermännern, die sich mit jeweils elf Treffern neutralisierten. Die Gmünder zeigten sich spielerisch besser und führten kurz vor Schluss wieder mit 25:21. Als Weinsberg auf eine offene Manndeckung umstellte und der TSB einige Fehler produzierte, waren die Gäste wieder auf 24:25 heran. Doch wieder war es Fabian, der in einem Eins-​gegen-​Eins-​Duell mit Tobias Henkel, den Ausgleich verhinderte. „Es gibt auch Gegner, die uns liegen“, freute sich Michael Hieber über die insgesamt gute Leistung, während Trainer Rolf Kölle beim Anblick der Torwartstatistik ins Schwärmen geriet. „Das war überragend“, fasste er die Leistung seines Keepers zusammen.
TSB Gmünd: Fabian, Fuß – M. Hieber (6), Nothdurft (2), J. Frey, Boizesan (11/​7), S. Frey (3), Tobias (3), B. Göth, S. Göth, Schamberger, Steiner.
TSV Weinsberg: Czech, Friebe – Saefkow (1), Vollert (1), Köngeter (1), Steck (5), Bordon (11/​6), Kübler (2), Henkel (2), Bort, Bantel, Schöbinger, Schrembs, Schmid (1).
 

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