Hauptversammlung mit Neuwahlen beim Freundeskreises St. Canisius
Wenn der Freundeskreis St. Canisius hilft, dann geht es immer um eine nachhaltige Wirkung. Bei der Hauptversammlung des Freundeskreises konnte der alte und neue Vorsitzende Helmut Ott von großzügigen Spenden im vergangenen Jahr berichten und freute sich, den Zuschuss für die Schulspeisung in der Canisius-Schule aufstocken zu können.
SCHWÄBISCH GMÜND (bel). „Viele Kinder, die in schwierigen familiären Situationen leben, bekommen daheim kein regelmäßiges warmes Essen. In der Schule kochen sie unter Anleitung einer Hauswirtschaftslehrerin einmal selbst, zweimal kommt das Mittagessen von der Vinzentiuspflege Donzdorf“, berichtete Schulleiter Hans Peter Frey. Die Kinder lernten beim gemeinsamen Essen mit den Lehrern auch Tischmanieren und gesunde Ernährung und schätzen die besondere Atmosphäre. So könne man auch mit den Eltern in Kontakt bleiben, meinte Geschäftsführer Hans-Dieter Beller, dem die Schulspeisung ein Herzensanliegen ist. Ott gab einen kurzen Rückblick auf das Jubiläumsjahr in St. Canisius (
111 Jahre) und St. Josef Unterriffingen (
75 Jahre) sowie die Kooperation mit der Band Jail Mail aus Gotteszell. St. Canisius aber auch der Freundeskreis seien in der Stadt verankert. Beller wies auf den Zusammenschluss mit der Vinzentiuspflege Donzdorf innerhalb der Franz von Assisi Gesellschaft zum Jahresbeginn hin und stellte das Tau als gemeinsames Logo vor. Das Tau ist ein Buchstabe aus dem griechischen und hebräischen Alphabet und Symbol der Franziskaner. Die Schwestern des Klosters der Franziskanerinnen tragen das Tau als Zeichen der Verbundenheit. Neu als Stellvertreterin des Vorsitzenden wurde Andrea Rack in den Vorstand gewählt, Marta Schiebel ist neue Schriftführerin. Kassiererin Irene Duijm und die Kassenprüfer Brigitte Wagenblast und Markus Hirsch wurden bestätigt. Beller und Ott bedankten sich besonders bei Elisabeth Zauner und Liselotte Rollny, die nach
16 beziehungsweise
14 Jahren im Vorstand nicht mehr kandidierten.
Einen Einblick in das
2009 gegründete Kinderschutzzentrum Ostalb, das in die Canisius-Beratungsstellen integriert wurde, gab der Einrichtungsleiter des Canisius-Hauses Detlev Wiesinger. Es diene der Prävention und sei ein kostenloses Angebot für Kinder und Familien. Durch die regionale Verwurzelung sei der Kontakt zu den Familien, Kindergärten und Kinderärzten sowie die Netzwerkarbeit leichter. Canisius verspricht sich von der Vernetzung mit den Kinderschutzzentren weitere Impulse beim Auf– und Ausbau der qualitativen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
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