Rems-Zeitung - Täglich eine gute Zeitung

Anzeige

Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Mittwoch, 07. April 2010

Ganzheitliches Managementsystem verknüpft Themen Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit

Die Firma Umicore Galvanotechnik setzt neue Maßstäbe: Ein ganzheitliches Managementsystem verknüpft jetzt die Themen Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit.

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). Am Standort Schwäbisch Gmünd existiert bereits seit 1995 ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem. Dieses wurde nun zu einem Integrierten Managementsystem erweitert. Ende Januar 2010 wurde die Kombizertifizierung aus Arbeitsschutz-​, Umwelt– und Qualitätsmanagement erfolgreich bestanden. Während internationale Normen für Qualität und Umweltschutz heute oft bereits zum Standard eines Unternehmens gehören, so hat sich erst 2007 ein britischer Vorschlag als international anerkannte Norm für Arbeitsschutz in ca. 80 Ländern der Welt etabliert. Der Umsetzungsgrad in den einzelnen Unternehmen ist dadurch bis jetzt entsprechend gering.
Ein Integriertes Managementsystem (IMS) fasst Methoden und Instrumente zur Einhaltung von Anforderungen aus verschiedenen Bereichen (Umwelt-​, Arbeitsschutz-​, und Qualitätsmanagement) in einer einheitlichen Struktur zusammen, die der Leitung und Überwachung von Organisationen dienen. Durch die Nutzung von Synergien und die Bündelung von Ressourcen ist — im Vergleich zu einzelnen, isolierten Managementsystemen — ein schlankeres, effizienteres Management möglich. Der Vorteil ist, dass das Prinzip der „kontinuierlichen Verbesserung“ sowie die Risikobetrachtung durchgehend angewendet werden können. Das heißt, dass es durch eine umgesetzte Maßnahme Verbesserungen in mehreren Bereichen (z. B. Qualität, Umwelt, Arbeitsschutz) gleichzeitig gibt.
Bei einem viertägigen „Auditmarathon“, zu dem drei Auditoren vom TÜV Rheinland vor Ort in Schwäbisch Gmünd waren, wurde die Funktionalität des Integrierten Managementsystems nachgewiesen und dies erfreulicherweise auf Anhieb ohne jegliche Abweichungen.
„Besonders stolz macht uns die sehr positive Resonanz auf unser neues internetbasiertes, elektronisches Dokumentenmanagementsystem“, so Uwe Wohlfarth, Leiter Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Qualitätsmanagement. Speziell hervorgehoben wurde von den Auditoren die Ordnung und Sauberkeit in allen Produktionshallen, die sehr modernen und sauberen Laborausstattungen sowie die Anwendung der KVP-​Prozessverbesserungsmaßnahmen. Die Auditoren bestätigten der Belegschaft durchgehend ein hohes Verständnis für die Verantwortung gegenüber den Kunden, der Umwelt und sich selbst. Durch konsequente Überprüfung und Verbesserung von bestehenden Abläufen wurde und wird eine nachhaltige Effizienz– und Qualitätsverbesserung erreicht. Seit Einführung von KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) Mitte 2006 wurden über 4000 Maßnahmen definiert und umgesetzt. Umicore entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Edelmetall– und Nichtedelmetall-​Elektrolyte, Edelmetallpräparate sowie platinierte Titananoden und Platinbeschichtungen. „Wir sind uns der besonderen Verantwortung bei der Herstellung unserer Produkte bewusst. Beim Umgang mit chemischen Produkten haben Umweltschutz und Sicherheit höchste Priorität. Diese Themen sind nicht neu, sondern haben am Standort eine lange Tradition. Die zusätzliche Umwelt– und Arbeitsschutz-​Zertifizierung nach international anerkannten Standards ist eine konsequente Fortsetzung bisher gelebter Firmenkultur und Unternehmensführung“, erklärt Geschäftsführer Thomas Engert.
 

Noch keine Kommentare vorhanden.

Neuen Kommentar hinzufügen