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» Schwäbisch Gmünd | Donnerstag, 08. April 2010

Hauptversammlung des Gesangverein Schwäbisch Gmünd-​Rehnenhof /​Siegfried Lautner weiter Vorsitzender

Ein knappes Drittel der Mitglieder folgte der Einladung zur 63. Hauptversammlung in den Vereinsraum der Friedensschule. Neuwahlen waren angesagt, und da gibt es – von Ausnahmen abgesehen – kein Gedränge.

SCHWÄBISCH GMÜND (rus). Nach einem forsch gesungenen Eingangschor richtete der Vorsitzende Siegfried Lautner nur einen kurzen Blick zurück, als er an den kürzlich sehr außergewöhnlichen Auftritt des Chores „voice-​net“ am Benefizkonzert zu Gunsten der Erdbebenhilfe Haiti unter der Schirmherrschaft von OB Richard Arnold erinnerte. Dann ging es stracks nach vorne blickend weiter: Das für einen Gesangverein Grundsätzliche, nämlich das Chorsingen und die Gemeinschaft wurden angesprochen, beim Chorsingen sprach er Probenbesuch, Pünktlichkeit und das – von manchen unterschätzte – Einsingen vor dem Proben der Chorliteratur besonders an. Für das Kirchenkonzert „Missa Lumen“ (28.11.) und den Chorauftritt im Münster (10.7., AG-​Festgottesdienst) sind noch Mitsänger/​innen willkommen.
In diesem Zusammenhang kündigte er für den 24. April ein offenes Stimmbildungsseminar unter der Leitung von Katrin Schwarz an.
Der Bericht des Schriftführers Rudolf Sommer war einer Statistik gemäß etwas trocken. Aber immerhin: Acht Menschen traten dem Verein bei. So zählt er derzeit 156 Mitglieder. Danach folgten Informationen über die Arbeit des Vorstands, die Pressearbeit und die erlebten Veranstaltungen. Bezogen auf seine eigene Person teilte er der Versammlung mit, dass er aus gesundheitlichen Gründen bei der anschließenden Wahl nicht mehr kandidieren werde, aber hinsichtlich eines Nachfolgers volle Unterstützung gewähre. Die Kassenführung war nicht seitens ihrer Qualität, sondern vom Ergebnis her weniger schön. Vor allem wegen des Rückgangs bei den Altpapiersammlungen, den gestiegenen Einkaufspreisen beim Stadtteilfest und erhöhten Gebühren gab es am Jahresende ein sattes Minus. Das kann verkraftet werden, aber nicht auf Dauer. So muss recht bald über Sparmaßnahmen beschlossen werden. Die korrekte Kassenführung wurde durch Lothar Lieb verkündet. Die Zahlen der Chorbeauftragten Ursula Schall belegten: ca. ein Drittel der Chorproben des Gemischten Chores waren von Runden Geburtstagen wunderbar „befallen“.
Unisono waren die Ausführungen der Chorleiterin Katrin Schwarz hinsichtlich Probenbesuch, Pünktlichkeit usw. mit denjenigen des Vorsitzenden. Zuvor war sie mit dem Konzert „Lieder für Zeitgenossen“ in der Johanniskirche mehr als zufrieden, auch wenn es manchmal Mühe gekostet habe, die Literatur zum zweiten Mal zu präsentieren.
Immer noch voller Freude berichtete Wilfried Leutner über die beiden Aufführungen des „Afrika-​Konzerts“. Die besondere und unbekannte Musik hat allen Spaß gemacht. Dafür spricht auch die ständig wachsende Mitgliederzahl.
In der Aussprache über die Berichte gab es wesentlich die Frage, ob man nicht bei den Stadtteilfesten vom Kirchplatz auf den Schulhof wechseln könne, da vor allem für Familien mit Kindern der Kirchplatz relativ öde sei. Der Vorsitzende berichtete daraufhin von den schon länger andauernden Bemühungen um die dort erforderliche Energieversorgung und war zuversichtlich, dass ein solcher „Umzug“ in 2011 möglich sei.
Abschließend zu den Berichten und vor den Neuwahlen schlug Josef Hörner der Versammlung die Entlastung des Vorstandes vor. Diese wurde einstimmig erteilt. Dann übernahm er die Aufgabe des Wahlleiters für die Wahl des Vorsitzenden. Einziger Kandidat war Siegfried Lautner, und dieser kandidierte unter der Bedingung, dass sich jemand jüngeres, der auch gute Kontakte zu beiden Chören hat, als sein Nachfolger anwerben lässt. Die Wahl wurde per Akklamation durchgeführt und endete sehr erfolgreich mit seiner einstimmigen Beauftragung.
Die Wahl des Stellvertreters wurde geheim durchgeführt. Von den beiden Kandidatinnen Renate Weinehl und Claudia Preiß gewann letztere die Stimmenmehrheit. Claudia Preiß übernimmt in Personalunion von Ursula Schall auch die Funktion der Chorvertreterin im Gemischten Chor. Kassenführer Leonhard Schenk erklärte sich schon vorher zur Weiterführung bereit und wurde so schnellstens und einstimmig wiedergewählt. Ein Problem bereitete die Wahl eines Schriftführers. Trotz Abspaltung der bisher in Personalunion geleisteten Presse– und Öffentlichkeitsarbeit – sie wird zukünftig freundlicherweise von Josef Hörner übernommen – und der Mitgliederverwaltung (übernimmt der Kassenführer) konnte am Abend der Hauptversammlung kein Nachfolger gefunden werden. Als Beiräte wurden Erika Bofinger, Kareen Grimm, Sandra Heger, Helga von der Lohe, Ursula Schall, Dorothee Schwemle, Franz Seeberger, Herbert Stahl, Renate Weinehl und Waldemar Wiedemann gewählt resp. wiedergewählt. Schlussendlich wurden Gisela Wahl und Lothar Lieb als Kassenprüfer anstelle der beiden Ausscheidenden – Elisabeth Schleicher und Gerhard Frankenberger – gebeten.
In einem Verein wichtig sind auch Personen, die zwar nicht gewählt werden, aber trotzdem bereit sein müssen: Erika Bofinger und Margarethe Häusler als Wirtinnen und Gratulationsbeauftragte und Erika Knauß als Notenwartin.
 

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