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» Ostalbkreis | Montag, 10. Mai 2010

Am Wochenende fand in Waldstetten wieder das Fest der Bergschule statt /​Besucher aus der Patengemeinde Katymar

Mindestens halb Waldstetten war am Sonntag auf den Beinen, um das alle zwei Jahre stattfindende Bergschulfest zusammen mit Schülern, Lehrern und Eltern und ungarischen Gästen zu feiern.

WALDSTETTEN (kos). Sichtlich froh war auch Rektor Wolfgang Göser über den guten Besuch und sich dabei besonders über die Gäste aus der Waldstetter Patengemeinde Katymar in Südungarn freute, die in rund sechzehnstündiger Reise mit Schülern, Rektor, Bürgermeister und Feuerwehr angereist waren, um, wie sie es alle zwei Jahre tun, mitzufeiern.
Grußworte sprachen dann auch zum Schulfest Waldstettens Bürgermeister Michael Rembold und Bürgermeister und Vertreter aus Katymar.
Dieses Jahr konnte man unter den Gästen aus Katymar auch Vertreter der in Südungarn lebenden deutschen Minderheit begrüßen. Wie immer war auch dieses Jahr der Elternbeirat an der vorbereitung des großen Schulfestes unter der Vorsitzenden Elfriede Abele beteiligt, und die Eltern hatten auch die gesamte Bewirtung auf dem großen Schulgelände übernommen. Schon am Freitag hatte das Schulfest im Grunde begonnen, denn da waren die Schüler aus Katymar in der Bergschule, und anschließend ging es auf das Schwarzhorn in den Hochseilgarten. Dort gab es, so Direktor Göser, unglaublich viel Spaß und Mutproben.
Den ganzen Samstag bis zum frühen Abend gab es dann in der Schule und vor allen Dingen draußen viele Angebote vor allem in dem besonders von der Bergschule gepflegten musisch und sportlichen Profil, das beim Schulfest auf vielfältige Weise vorgeführt wurde.
Musik und Tanz und Gesang der ungarischen Gäste gehörten ebenso dazu wie das literarische Cafe mit Texten und Cocktail-​Bar. Mittelalterliche Spiele hatten die Schülerinnen und Schüler einstudiert und dazu die Utensilien wie Bälle und Reifen auch selbst gebastelt. Zu ihnen gesellten sich später zwei mittelalterliche Paare aus Marbach. Natürlich konnte man sich auch in den Klassen umtun. Die Schulkinder hatten sich Themen ausgesucht vom Märchen bis hin zu szenischen Spielen, die ihre vielfältigen Talente besonders im Theaterstück „Das Supertalent“ zum Klingen brachten.
Nach dem offiziellen Ende des Schulfestes trafen sich dann die Schüler, die Gäste aus Ungarn, die Gastfamilien, die Bürgermeister und Lehrer am Abend in der Schule zum Abschlussfest, bei dem diesmal die Lehrer und Lehrerinnen für die Bewirtung sorgten. Und dann ging es hoch her, denn denn ganzen Abend wurde Czardas getanzt, und dabei wurde es etwas später.
Am Sonntag traten die Gäste aus Katymar wieder die Rückreise an, und im nächsten Jahr fahren die Waldstetter auch wieder dorthin.
 

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