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» Schwäbisch Gmünd | Montag, 10. Mai 2010

Viele Hörer kamen in den Prediger zum Muttertagskonzert des Seniorenorchesters

Eigentlich sollte das Muttertagskonzert heuer ja unter freiem Himmel auf dem Johannisplatz stattfinden. Aber das Wetter veranlasste die Akteure, es kurzerhand in das Foyer des Predigers zu verlegen. Von Dietrich Kossien

SCHWÄBISCH GMÜND. Da passte es dann auch, als Gertrud Dangelmaier mit schöner Sopranstimme „Hereinspaziert“ sang, eine Weise von Carl Michael Ziehrer, bei der sie vom Seniorenorchester unter Dietmar Spillers Leitung vortrefflich begleitet wurde.
Dermaßen schwungvoll eingestimmt freuten sich die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer über das Grußwort von Oberbürgermeister Arnold, der den Müttern bescheinigte, dass sie überall gebraucht werden. Er wies auf die gute Tradition hin, dass Dietmar Spiller seit vielen Jahren zum Muttertagskonzert einlade. Er erinnerte auch daran, dass es den Muttertag seit 1923 gebe und er nach dem Krieg zum gesetzlichen Feiertag bestimmt worden sei.
Sein Gruß galt u.a. Ramona Kunz, der Vorsitzenden des Stadtverbandes Musik und Gesang, Dr. Helmut Ohnewald, dem ehemaligen Justizminister von Baden-​Württemberg und natürlich dem Seniorenorchester, dem er schon einmal gute Fahrt für die Reise nach Ungarn in die Partnerstadt Székesfehérvár wünschte.
Durch das wieder von Dietmar Spiller zusammengestellte Programm führte dann Norbert Mannert, der zu jedem Stück die kurzweilige Erläuterung gab. Mit dem altbekannten Ständchen von Jonny Heykens und dem gleichfalls bekannten Konzertwalzer „Donauwellen“, der 1889 zur Weltausstellung in Paris uraufgeführt wurde, erfreute dann das mit Schwung aufspielende Seniorenorchester die Zuhörerschar im Foyer des Predigers. Dort wurde es danach so richtig gemütlich, weil alle mitsangen, als die Sängerin Gertrud Dangelmaier mit den Tulpen aus Amsterdam einen musikalischen Blumengruß überreichte.
Ein Gedichtvortrag von Christian Glass „Hab Dank“ war dann den Müttern gewidmet, bevor sich die Hörer über einen Tag im Frühling, an dem das Glück vor der Tür steht, freuen konnten. Gertrud Dangelmaier bekam dafür viel Beifall. Weiter ging es dann im Konzert mit dem „Weibermarsch“ von Franz Lehar und anderen Weisen, wobei dann am Schluss auch das von Gertrud Dangelmaier vorgetragene „Schwalbenlied“ nicht fehlte. Und wie immer hatte es sich auch dieses Jahr die Firma Blumen-​Hessenauer nicht nehmen lassen, die Besucher mit einem kleinen Blumengruß zu überraschen.
 

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