Rems-Zeitung - Täglich eine gute Zeitung

Anzeige

Lokalnachrichten

» Ostalbkreis | Dienstag, 11. Mai 2010

Frühjahrskonzert des Musikvereins Spraitbach mit unterhaltsamen Programm und Gästen aus Gschwend

In ungewohnter Umgebung, aber dennoch mit bunten Frühlingsblumen geschmückten Sporthalle „Kohl“, präsentierte der Musikverein Spraitbach sein diesjähriges Frühjahrskonzert.

SPRAITBACH (blr). Den ersten Teil des Konzertes übernahm die Bläserklasse vor der aktiven Kapelle des Musikvereins. Den Schluss des Konzertes gestaltete der Musikverein aus Gschwend. Die Bläserklasse des Musikvereins unter der Leitung von Hubert Haas eröffnete das Konzertprogramm mit dem Titel „Primitivo“ von Michael Story.
Vorstand Urban Lackner begrüßte im Anschluss die zahlreich erschienenen Ehrenmitglieder, Herrn Bürgermeister Baum sowie Vertreter der Kirchen und Schule. Er hieß auch die anwesenden Vertreter der örtlichen Vereine, der Musikvereine aus den Nachbargemeinden und des Blasmusikverbandes Ostalbkreis, Herrn Winter, sowie alle anwesenden Musikfreunde auf das Herzlichste willkommen. Die in den vergangenen Jahren zu einer stattlichen Kapelle heran gewachsenen Bläserklasse fuhr dann mit ihrem musikalischen Programm fort. Es folgten die Stücke „Big raven“ von Vince Gassi und der allseits bekannte Titel „Theme from New York, New York“. Mit einer Melodie aus dem Film „The Simpsons“ genannt „Spider pig“ beendete die Bläserklasse ihren hervorragend absolvierten Konzertteil. Ohne Zugabe durften die Jugendlichen jedoch die Bühne nicht verlassen.
Nach einer kurzen Umbaupause eröffnete die aktive Kapelle des Musikvereins Spraitbach unter der Leitung von Dirigent Manfred Knödler den zweiten Teil des Konzertabends. Die „Fanfare for the common man“ von Aaron Copland, welche auch schon von bekannten Rockbands interpretiert wurde, war das ideale Musikstück für die anschließenden Verbandsehrungen.
Vorstand Urban Lackner durfte hierzu den Vorsitzenden des Blasmusikverbandes Herrn Bernhard Winter begrüßen. Geehrt wurden für 30-​jährige aktive Musikertätigkeit Andrea Rein, Stefan Schulz sowie Urban Lackner. Sie erhielten die Ehrennadel in Gold mit Urkunde. Eine ganz besondere Ehrung für seine 50-​jährige aktive Tätigkeit als Musiker, durfte Willi Schulz vom Vorsitzenden des Blasmusikverbandes entgegennehmen. Er erhielt zu seiner Ehrennadel mit Urkunde noch ein eigens für ihn angefertigtes Bildgeschenk seitens des Vereins überreicht.
Mit dem Musikstück „Pilatus — mountain of dragons“, einer Komposition von Steven Reineke wurde das Konzertprogramm fortgesetzt. Leicht und locker wurde dann „the second waltz“ dem Publikum präsentiert. Sie hatten das Stück von Dimitri Shostakovitch schon nach wenigen Tönen erkannt. Es folgte das Solostück „Morricones melody“, ein Solo für Flügelhorn. Hier konnte der Solist Stefan Schulz zeigen, wie einfühlsam und gekonnt er dieses Stück umgesetzt hat. Vor der Pause ließ es die Kapelle dann noch richtig rocken. Mit einem Medley der bekanntesten Lieder von Robby Williams unter dem Titel „Let me entertain you“ verabschiedete sich der Musikverein Spraitbach vom begeisterten Publikum. Doch auch die aktive Kapelle durfte die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen.
Nach der Pause, in der sich die Gäste mit Getränken und kleinen Häppchen versorgen konnten, durfte Urban Lackner als Gastkapelle den Musikverein Gschwend auf das Herzlichste begrüßen.
Unter der Leitung ihres langjährigen Dirigenten Frieder Geiger eröffneten sie ihr anspruchsvolles Programm mit dem allen Musikerinnen und Musikern bekannten Herzog von Braunschweig Marsch. Mit den weiteren Stücken „Der Kalif von Bagdad“ und „Lord Tullamore“ konnte der Musikverein Gschwend das Publikum in seinen Bann ziehen. Souverän vorgetragen, konnten alle Register glänzen und beweisen, dass der Musikverein Gschwend derzeit wohl eines der besten Orchester in unserer Region ist. Mit dem Stück „Goddess of fire“, ebenfalls von Steven Reineke und „Sir Duke“ von Stevie Wonder beendete der Musikverein Gschwend nicht nur sein Konzertprogramm, sondern auch das Frühjahrskonzert des Musikvereins Spraitbach.
Zum Schluss bedankte sich Vorstand Urban Lackner bei dem sehr interessierten Publikum für ihr Kommen und den Musikerinnen und Musikern der beiden Vereine für ihr hervorragendes musikalisches Auftreten.
 

Noch keine Kommentare vorhanden.

Neuen Kommentar hinzufügen