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» Schwäbisch Gmünd | Mittwoch, 12. Mai 2010

Ortstermin für das Haus St. Martin mit OB Richard Arnold und Baubürgermeister Julius Mihm

Bei einem Ortstermin stellten kürzlich die Stiftung Elisabethenpflege, der Förderverein St. Elisabeth und Architekt Martin Boxriker Oberbürgermeister Richard Arnold und Baubürgermeister Julius Mihm die ersten Planungen für das Haus St. Martin vor.

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). Die baulichen Rahmenbedingungen für das Gebäude wurden so abgestimmt, dass die Stadt eine Baugenehmigung erteilen kann.
Seit Ende 2007 sammelt der Förderverein Geld für diese neue Einrichtung in der acht alte wohnungslose Männer und wohnungslose Frauen in zwei Wohnbereichen ein neues zu Hause finden sollen. Das Haus St. Martin soll auf dem Grundstück der Stiftung Elisabethenpflege neben den Haus St. Elisabeth gebaut werden. Ursprünglich wollte der Förderverein das Haus St. Martin in einem alten Haus im Innenstadtbereich verwirklichen. Die hohen Sanierungskosten und die nicht einschätzbaren Risiken aber haben zu der Entscheidung geführt, neu zu bauen. Der Fördervereinsvorsitzende Clemens Beil sieht in einem Neubau an dieser Stell eine Reihe von Vorteilen, so könnten die Raumzuschnitte in einem Neubau optimaler gestaltet werden, es fielen keine Grundstückskosten an und die Wege zwischen St. Elisabeth und St. Martin seien sehr kurz.
Zwischenzeitlich hat auch ein erstes Fördergespräch mit dem Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) Baden-​Württemberg stattgefunden. Dabei wurde die Förderfähigkeit bestätigt, jedoch ist eine Bezuschussung im Jahr 2010 nicht möglich, über einen Zuschuss für das Projekt kann frühestens im Jahr 2011 entschieden werden. „Da ein Baubeginn vor der Bewilligung der Zuschüsse förderschädlich ist, müssen wir halt noch ein bisschen Geduld haben und weitersammeln.“ bedauert Clemens Beil. „Aber sobald der Bewilligungsbescheid da ist legen wir sofort los!“ so der Fördervereinsvorsitzende. Das Haus St. Elisabeth gehört der Stiftung Elisabethenpflege, wird vom Caritasverband Ost-​Württtemberg betrieben und vom Förderverein finanziell unterstützt. Dieses bewährte Konzept soll auch im Haus St. Martin weitergeführt werden.
Der Förderverein hat für das Haus St. Martin bereits über 130.000 Euro gesammelt.
 

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