Sängerkranz Alfdorf auf großer Tour durch „Strasbourg“ Colmar und andere Sehenswürdigkeiten
Guten Morgen! Ich heiße Sie recht herzlich willkommen!“ Mit diesen Worten begrüßte Straßenkapitän Roberto an Bord seines Luxusbusses. Ziel war eine Erlebnisreise ins Elsass.
ALFDORF
(pm). Der Sängerkranz Alfdorf hatte zu seinem Vereinsausflug eingeladen. Die erste Station im Elsass sollte Straßburg sein. Den obligatorischen Halt machten die Ausflügler an der Autobahnkirche bei Baden-Baden. Das „Versorgungsteam“ hatte gut vorgesorgt — es gab ein deftiges Morgenvesper und ein Gläschen „Sängersekt“. Weiter ging die Reise nach „Strasbourg“. Dort erwartete ein kundiger Führer die Gruppe, der aus der Geschichte und Schönheit der Stadt erzählte und Entsprechendes zeigte. Beeindruckend waren die Erzählungen über das Europäische Parlament, die riesige Ansammlung von Störchen und natürlich das Straßburger Münster. Vor der schönen Kulisse sangen die Mitglieder des Sängerkranzes unter Leitung unseres Dirigenten Wolfgang Barth ein kleines Ständchen. Weiter ging die Fahrt zu einer Weinkellerbesichtigung mit einer kleinen Weinprobe und köstlichem Gugelhupf. Auch hier sorgten die Sänger mit ihren Weinliedern für gute Stimmung und viel Gelächter. Unter den kundigen Ausführungen des Stadtführers ging es weiter entlang der Elsässischen Weinstraße. Wie eine Kette von Perlen reihten sich die idyllischen Weindörfer aneinander bis nach einer Stunde erlebnisreicher Fahrt das Ziel, Bollwiller, erreicht war. Der Vormittag des zweiten Tages gehörte der Stadt Colmar, das auch „Schmuckkästchen des Elsass“ genannt wird. Eine sehr witzige Reiseleiterin führte die Gruppe mit viel Humor durch die alten Gassen und erzählte so manch schöne Geschichte über die Vergangenheit der Stadt.
Danach wartete ein besonders Highlight: Die Reise ging über die Route des Cretes zu einer Ferme Auberge mit Bergkäserei. Die Alfdorfer wurden hier mit einem Fünf-Gänge-Melker-Essen verwöhnt. Ein wahrlich köstliches Erlebnis und eine Gaumenfreude. Gut gelaunt und in bester Stimmung machte man sich nach drei Stunden wieder auf den Heimweg. „Kapitän Roberto“ führte in beeindruckender Weise über die kurvigen Bergstraßen der Vogesen bis zur Col de la Schlucht. Dann ging es hinab ins Rheintal zurück über die Autobahn nach Alfdorf. Pünktlich landete man vor dem Rathausplatz. Der Sängerkranz hatte wieder einmal eine wunderbare Reise für sich und die Angehörigen organisiert, an die man sich noch lange erinnern wird.
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