Jugendliche aus Schwäbisch Gmünd hautnah beim spannenden Auftakt der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft
Beim Auftakt zur diesjährigen Deutschen Tourenwagenmeisterschaft (DTM) saßen auch 40 Jugendliche aus der Gmünder Innenstadt im Publikum. Die Mobile Jugendarbeit und Kickfair e.V. konnten Schüler aus der Rauchbeinschule zu diesem Erlebnis durch die Unterstützung der „Laureus Stiftung Deutschland“ einladen.
SCHWÄBISCH GMÜND
(pm). Nicht alle Tage besteht die Gelegenheit, sich vor einem Autorennen in der Boxengasse all die schnellen Autos aus allernächster Nähe anzuschauen. Ausgestattet mit einem VIP-Armband nahmen die Schüler die Rennwagen unter die Lupe und genossen das bunte Treiben und die Musik von „Culcha Candela“ vor dem Rennen. Besonderes Augenmerk galt dabei dem „Laureus AMG Mercedes“ mit Ralf Schumacher am Steuer. Das Laureus-Rennteam lud die Gmünder zu einem kurzen Besuch in ihre Box ein.
Nach diesem aufregenden Auftakt nahmen die Schüler ihre Plätze auf der Mercedes-Tribüne ein. Bei strahlendem Sonnenschein stieg das Rennfieber. Unter lautem Motorengeheul drehten die bunten Renner ihre Runden, die Gmünder drückten ihrem Team mit Schumacher die Daumen. Am Ende gewann jedoch der Brite Garry Paffett, über den neunten Platz von Schumacher schauten die Gmünder großzügig hinweg. Möglich wurde dieser besondere Ausflug für die Schüler der Rauchbeinschule, die sich in den beiden zurückliegenden Jahren im Straßenfußballprojekt Kickformore engagierten, durch die Einladung und großzügige Unterstützung von Laureus. Kickformore hat zum Ziel, so Jürgen Werner und Tanja Rost von der Mobilen Jugendarbeit, „benachteiligte Jugendliche aus der Innenstadt Schwäbisch Gmünds zu fördern und nachhaltige Lerneffekte durch ein soziales, interkulturelles Miteinander und die Bereitschaft zum Dialog zu erzielen“. Als große Sportstiftung unterstützt Laureus auch solche Angebote, die mittels Sport die sozialen Probleme von benachteiligten Jugendlichen mindern. „Meine Schüler hatten heute einen Supertag, den sie nicht so schnell vergessen werden“ freute sich Klaus Dengler, Schulleiter der Rauchbeinschule, am Ende eines durch und durch gelungenen Ausflugs.
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