Im Stammland der schwäbisch-alemannischen Fasnet und rund um den Bodensee
Die 1. Gmünder Narrenzunft Hölltalschütz (Symbolfigur „Rudo der Hölltalschütz“) unternahm eine Reise an den Bodensee, um sich im Stammland der Fasnet fortzubilden.
SCHWÄBISCH GMÜND
(pm). Erstes Ziel am Maiwochenende war das Hopfenmuseum in Tettnang. Dort erfuhren die Rudos wie früher und heute der Hopfen für der Deutschen liebstes Getränk geerntet und verarbeitet wurde und wird. Nach einer Stärkung im einem der schönsten Biergärten Süddeutschlands ging es abends in Friedrichshafen auf die Walpurgisnacht. Auf Einladung der Buchhornhexen aus der Narrenzunft „Seegockel“ Friedrichshafen feierten die Rudos in der Gockelwerkstatt, dem Vereinsheim des Vereins für Brauchtum, mit den Hexen, tanzten in den Mai und knüpften viele gute Kontakte zu Narren– und Hexenzünften aus der Region Bodensee. Am nächsten Tag schaute sich die Gruppe Meersburg an, was wegen des Regens zu einem kurzen Programmpunkt geriet. Doch die Hästrager aus Schwäbisch Gmünd wurden für das schlechte Wetter mehr als entschädigt: Höhepunkt der Bildungsreise war eine Führung im Narrenschopf in Bad Dürrheim, dem zweitgrößten Narrenmuseum in Deutschland. Dort tauchten die Rudos in die Vergangenheit der schwäbisch-alemannischen Fasnet ein und wurden von über
400 verschiedenen Larven, Schemen und Häsen verzaubert.
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