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» Ostalbkreis | Sonntag, 16. Mai 2010

Saisonauftakt der Veteranenfahrzeugfreunde Ostalb /​Im „Boxenstop“ in Tübingen

Trotz widriger Wetterumstände starteten die Oldtimerfreunde aus Iggingen letzten Sonntag in die neue Saison. Ziel der neun Fahrzeuge aus sieben Jahrzehnten war das Auto– und Spielzeugmuseum „Boxenstop“ in Tübingen

IGGINGEN (pm). Trotz widriger Wetterumstände starteten die Oldtimerfreunde aus Iggingen letzten Sonntag in die neue Saison. Ziel der neun Fahrzeuge aus sieben Jahrzehnten war das Auto– und Spielzeugmuseum „Boxenstop“ in Tübingen.
Mit dem Besitzer dieses einmaligen Privatmuseums, Rainer Klink, verbindet die Veteranenfahrzeugfreunde eine langjährige Freundschaft. Klinks Oldtimerfestivals sind ein Highlight für Enthusiasten alter Fahrzeuge und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Selbst die Werksmuseen von Porsche und Mercedes Benz beteiligen sich regelmäßig an seinen Veranstaltungen. Kein Wunder, dass auch die Igginger Oldtimerfreunde bei Klinks Events vertreten sind, wodurch diese Freundschaft begründet ist.
Obwohl man schon häufig im „Boxen-​stop“ zu Gast war, kann man sich an den ausgestellten Exponaten nicht genug satt sehen. Ob Jung, ob Alt, ob Mann, ob Frau, für jeden wird genug geboten.
Sehenswertes für
alle Generationen
Neben Puppen, Puppenstuben und Kaufläden, liegt der Schwerpunkt auf Modelleisenbahnen, Dampfmaschinen, Modellflugzeugen und Schiffen. Diese Sammlung muss man einfach gesehen haben. Für die ältere Generation liegt der Geruch schneller Rennmotoren und verbrannten Gummis förmlich in der Luft. Rennfahrzeuge wie Formel 1, Indycar, Sport– und Rekordwagen, sowie eine Vielzahl von Rennmotorrädern — die Konkurrenten vergangener Zeiten — stehen einträchtig nebeneinander.
Wen wundert’s, dass der Weg wiederum ins „Boxenstop“ führte? Auf Nebenstraßen, durch landschaftlich reizvolle Gegenden, erreichte man trotz mehrerer überstandener Pannen zur Mittagszeit das Museum. Diesem ist ein Restaurant angeschlossen, in dem das Mittagessen — typisch schwäbische Kost — eingenommen wurde.
Die Zeit bis Kaffee und Kuchen gereicht wurde, wurde mit einer Museumsführung überbrückt, wobei besonders Wert darauf gelegt wurde, dass sämtliche Fahrzeuge in fahrbereitem Zustand sind und kei-​nes eine Leihgabe ist.
Der Rückweg führte wieder über die gleiche Route wie die Hinfahrt, auch diesmal wieder nicht pannenfrei. Einige Male versagte die Elektrik. Zum Glück sind im VFO-​Mitglieder, die sich mit Motoren aller Art und deren Elektrik bestens auskennen, so dass auch diese Pannen kein Problem darstellten.
 

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