Agnes von Hohenstaufen und Gamundias grüßten
Im Rahmen der Veranstaltung RemsTOTAL kamen am Samstag 29 Teilnehmer in den Genuss einer Erlebnis-Stadtführung mit Schauspiel durch Schwäbisch Gmünd unter dem Titel „Das Geheimnis der Ringlegende“. Von Marcus Menzel
SCHWÄBISCH GMÜND. Die ehrfürchtige Herzogin Agnes von Hohenstaufen und und der weise Chronist Gamundias warteten an verschiedenen Ecken der Gmünder Innenstadt auf die
29 Teilnehmer der Schauspiel-Führung in Gmünds Gassen. Beide vornehm gehüllt in Gewänder des frühen Mittelalters
Hintergründiges über die Stadtgründungsgeschichte von Gmünd brachte die Stadtführerin Constanze Klemens den Teilnehmern näher, die die Erlebnis-Stadtführung mit Schauspiel unter dem Titel „Das Geheimnis der Ringlegende“ am Samstag sichtlich genossen. Treffpunkt war, um
19 Uhr vor dem i-Punkt.
Der
90-minütige Spaziergang begann dann im Innenhof des Spitals. Die interessierten Teilnehmer erlebten faszinierende Geschichten bei dieser Führung mit Kostüm und Schauspiel, deren dramatischer Abschluss in der Johanniskirche gespielt wurde.
So wurde man beispielsweise darüber belehrt, dass auch die streng katholische Stauferstadt schwierige Abschnitte hinter sich hätte — gerade in Zeiten großer Krankheiten, wie zum Beispiel die Pest. Um diese Krankheit jedoch nicht für sich allein „behalten“ zu müssen, wurde das so genannte Waschwasser unfiltriert in die Rems geleitet. So war man sich im katholischen Gmünd sicher, dass auch das protestantische Umland vor dem Unheil ereilt werde.
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