Allein in Schwäbisch Gmünd hatte man die liebe Qual der Wahl eines riesigen Programmangebots
Das ganze Wochenende über herrschte in der Stauferstadt ein Kommen und Gehen, meist unterlegt vom Klingeln der Fahrräder. Denn der Drahtesel erwies sich als bestes Verkehrsmittel, um zwischen den vielen Schauplätzen zu kreuzen.
SCHWÄBISCH GMÜND
(hs). Entsprechend zeigte auch der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Schwäbisch Gmünd mit einem Informationsstand direkt am Marienbrunnen Flagge. Eine super Idee hatte auch die Arbeitslosenselbstinitiative ALSO in die Tat umgesetzt: An drei Stationen sorgten deren Mitarbeiter und Helfer für einen Fahrradverleih, an denen die Besucher für
50 Cent einen Drahtesel mieten konnten. Allerdings wurde beispielsweise an der langen Zufahrtsrampe zum Tunnelfest der Fußgängerandrang so groß, dass die Ordnungshüter dort aus Sicherheitsgründen ein Radelverbot aussprechen mussten.
RemsTOTAL war in Schwäbisch Gmünd gekoppelt an eine Vielzahl von weiteren besonderen Veranstaltungen. Dies begann schon am Samstag in Gestalt des Internationalen Tags der Familie. Die örtliche Aktion Familie machte an einem Stand auf dem Marktplatz auf ihre Ziele aufmerksam.
Gestern gesellte sich der Museumstag dazu. Sowohl im Prediger als auch in der Museumsfabrik Ott-Pauser gab es besondere Führungen und Aktionen. Selten zuvor bescherte den Museumsstuben und der historischen Silberwarenmanufaktur eine Veranstaltung so viel Laufkundschaft wie RemsTOTAL.
Im wahrsten Sinne des Wortes Höhepunkt war für viele Besucher auch die Besteigung des Johannisturms, der sich sozusagen zu einem Leuchtturm für das Touristik– und Ausflugsziel Schwäbisch Gmünd entwickelt hat.
Dankbar nahmen die Bürger und Besucher der Stadt die Bewirtungszonen an. Auf dem Marktplatz ließ man sich zur Mittagszeit gerne kulinarisch verwöhnen, weil dort auch die Kolpingkapelle für Unterhaltung sorgte. Als dann zögernd dann und wann auch die Sonne über Gmünd lachte, fühlten sich die „Hocker“ an das Stadtfest erinnert. Überwiegend waren es jedoch die Stehtische, die reichlich frequentiert waren.
RemsTOTAL-Festplatz auch vor dem Bahnhof, wo viele Ankommende sogleich auch bewirtet werden konnten. Dort zu sehen war auch eine Audi-Autoschau. In einem Smart auf einem Schlitten durfte, wer sich’s traute, auch die Wirkungsweise von Sicherheitsgurten erfahren.
Von Eisenbahn– und Fotofans begehrt waren Schnappschüsse des historischen Vorortzugs ET
65 „Roter Heuler“, der den Bahnverkehr im Remstal gestern verstärkte. Wer Glück hatte, der „erwischte“ mit dem Oldtimer und einem durchreisenden
ICE ein kontrastreiches Zugpaar am Gmünder Bahnhof.
Manche Radler durchquerten gestern das komplette Remstal. Bereits am Morgen gab es freudigen Andrang beim
ADFC am Marienbrunnen, wo sich etwa
25 Pedalritter zu einer Tour bis zur Remsquelle beim Essingen und zurück (cirka
60 Kilometer) aufmachten.
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