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» Schwäbisch Gmünd | Montag, 17. Mai 2010

Tausende „pilgerten“ bei RemsTOTAL zur Jahrhundertbaustelle /​500 durften „reingucken“

Wie erwartet wurde das „Tunnelfest mit Tunnelblick“ der Knüller bei RemsTOTAL. Einem Pilgerstrom gleich, zog es Tausende zur Jahrhundertbaustelle.

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Die Stadtjugendkapelle bewirtete und musizierte, abgelöst durch die Band „Matter of Fact“, deren Bühne in der rechten Trogröhre aufgebaut war. Der über 200 Meter lange Trogbauteil mitsamt der doppelt so langen Zufahrtsrampe bildete den Fest– und Schauplatz des Spektakels, auf das die Gmünder so lange gewartet haben. Denn nur in kleinen Gruppen gab es bislang unmittelbare Bekanntschaft mit der faszinierenden Baustelle für den zukünftigen Salvatortunnel, der nach fast 30 Jahren des langatmigen Ringens und hartnäckigen Kämpfens aller Gmünder Kräfte bis 2012 Wirklichkeit wird. Immer wieder hatte auch die Rems-​Zeitung in Kommentaren, Berichten und Sonderseiten das unsägliche Pingpong-​Spiel zwischen den politisch Verantwortlichen in Stuttgart und Berlin angeprangert. Doch das ist Vergangenheit. Das fröhliche Aufatmen auch im Hinblick auf die nun möglich gewordenen Zukunftsprojekte Landesgartenschau und Gamundia-​Stadtumbau war bei diesem Volksfest besonders spürbar. Obwohl der Besucherandrang gewaltig war, konnten alle Gäste anhand vieler Informationen, die es in der linken Tunnelröhre gab, ihren Wissensdurst stillen. Gut organisiert und begleitet von großer Disziplin der Teilnehmer waren auch die Sonderführungen von Johannes und Maren Zengerle von der Bauleitung bis direkt zum Eingang des bergmännischen Bauteils. Weil dort der Betonschalwagen aufgebaut wird, durften die etwa 500 „Tunnelblicker“ allerdings nur einige Meter weit „reingucken“.
 

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