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Mittwoch, 19. Mai 2010
Fußball, Kreisliga A: Junge Mannschaft des VfL glänzte in der Hinrunde mit einer tollen Punkteausbeute
Eine ganz starke Vorrunde spielte der VfL Iggingen in dieser Saison. Die Ausbeute von 27 Punkten konnte nach 15 Spielen von der jungen Truppe nicht unbedingt erwartet werden. Nicht mehr so gut läuft es in der zweiten Saisonphase. Nur elf Zähler sammelte das Team in den folgenden zwölf Partien. Trotzdem können die Verantwortlichen zufrieden sein, denn der Abstieg war nie ein Thema. Von Patrick Tannhäuser
Das sah vor einem guten Jahr noch ganz anders aus. Mit
22 Punkten auf dem Konto nach
20 absolvierten Begegnungen steckte der
VfL Iggingen im April
2009 ganz tief im Abstiegssumpf und der damalige Coach Markus Wacker nahm seinen Hut. Was folgte war eine ganz souveräne Aufholjagd. Erst wurde Dewangen mit
5:
0 vom Platz gefegt und danach die
TSG Hofherrnweiler II mit
6:
0 abgefertigt. Das damals schon junge Team aus Iggingen war wieder in der Spur und sicherte sich mit einem famosen Endspurt unter der Regie von Trainer Norbert Müller den Klassenerhalt. Müller war kein Unbekannter in Iggingen, denn er betreute das Team schon vor der Verpflichtung von Wacker. In der Hinrunde der Saison
2009/
2010 knüpfte die Mannschaft nahtlos an diese Leistungen an und sammelte
27 Punkte. „Die Hinrunde lief klasse“, so Dietmar Gulz, der zu diesem Zeitpunkt noch Spielleiter war, inzwischen aber als Jugendleiter in Iggingen fungiert. Nicht mehr so toll war die Punktausbeute dann in der Rückrunde. Bis zum jetzigen Zeitpunkt stehen elf Punkte aus zwölf Spielen auf der Habenseite. Allerdings drohte durch das gute Polster nie das Abrutschen in die Gefahrenzone Abstiegsplätze. Mit
38 Zählern rangiert der
VfL immer noch auf dem achten Platz und kann für die nächste Saison in der Kreisliga A in aller Ruhe planen. Gründe für den Leistungsunterschied macht der neue Spielleiter, Björn Stütz, gleich mehrere aus. „Wir haben viele Verletzte und studienbedingt gab es auch einige Probleme. Das konnten wir nicht kompensieren“, so Stütz, der vor nicht allzu langer Zeit noch selbst die Kickstiefel für Iggingen schnürte, aufgrund eines Kreuzbandrisses diese aber inzwischen an den Nagel gehängt hat.
Trotz der Planungssicherheit haben die Verantwortlichen des
VfL – Stütz wird von der Abteilungsleitung um Rudi Leinmüller und Michael Weiß unterstützt – derzeit keine einfache Aufgabe zu absolvieren. Ein neuer Trainer muss gefunden werden und das gestaltet sich alles andere als einfach. Coach Müller beendet sein Engagement in Iggingen aus freien Stücken, bestätigt der Spielleiter. „Wir haben bis jetzt leider noch keinen Nachfolger“, so Stütz. Sehr gerne hätten sie in Iggingen einen Spielertrainer verpflichtet. Stütz: „Für unsere junge Mannschaft wäre das gut.“ Doch es fehlt an Kandidaten. Gespräche wurden schon geführt. „Es könnte sich etwas abzeichnen“, erklärt Stütz, will aber nichts verraten.
Das Team soll jedenfalls zusammengehalten werden und auch schon einige A-Junioren haben ihre Zusage für die nächste Saison gegeben. „Die eigene Jugend hat bei uns Priorität“, legen die Verantwortlichen viele Wert auf den eigenen Nachwuchs. Externe Verstärkungen sind trotzdem gerne willkommen.
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