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» Ostalbkreis | Mittwoch, 19. Mai 2010

Wiedmann als Kreisvorsitzender der Freien Wähler bestätigt

Der Alfdorfer Regionalrat Norbert Wiedmann ist bei der Mitgliederversammlung der Freien Wähler im Rems-​Murr-​Kreis in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt worden.

ALFDORF (pm). Komplettiert wird der Vorstand durch Hans Ilg (Schatzmeister), Klaus Hinderer (Pressesprecher), Hans-​Jörg Weinbrenner (Beisitzer), Karl Ostfalk (Beisitzer) und Volker Widmaier (Schriftführer).
In seinem Rechenschaftsbericht zog Wiedmann eine positive Bilanz des Jahres 2009. „Bei den Kreistagswahlen haben wir unsere Mandatszahl von elf auf 14 Mitglieder erhöht. Bei der Regionalwahl ist es uns sogar gelungen, zwei Mandate zu erringen. Das ist ein beachtlicher Erfolg“, bilanzierte Wiedmann. „Wir werden diesen Wählerauftrag nutzen, um in Region und Kreis weiterhin eine bürgernahe Politik zu machen.“ Bürgermeister Bodo Kern berichtete über die Fraktionsarbeit im Kreistag, Oberbürgermeister Hesky über die Aktivitäten der Freien Wähler im Regionalparlament. Wichtigstes verkehrspolitisches Problem im Rems-​Murr-​Kreis ist nach Auffassung der Freien Wähler die Nordost-​Umfahrung Waiblingens. „Die Verwirklichung der Nordost-​Umfahrung duldet im Interesse der Wirtschaft und der verkehrsgeplagten Bürger keinen Aufschub mehr“, schrieb der Kreisvorsitzende den Brücken-​Gegnern und auch dem Regierungspräsidium ins Stammbuch. Auch an das Land gerichtet forderte Wiedmann, dass es Zeit wird, nicht nur von einer Brücke zu reden und diese zu planen, sondern endlich die gesamte Straßenplanung zwischen der Waiblinger Westumfahrung und der A 81 auf den Tisch zu legen. „Die Brücke allein macht doch keinen Sinn“, konstatierte Wiedmann. Nachdem nun die Stadt Ludwigsburg auch die Brücke und die Nord-​Ost-​Tangente fordert, muss diese Chance genutzt werden, dieses wichtige Straßenstück in Gänze zu planen.
Brücke auf vielfachen
Wunsch deutlich abgespeckt
Auf vielfachen Wunsch sei die Brücke deutlich abgespeckt worden. Alle politisch Verantwortlichen in der Raumschaft und beim Land haben inzwischen deutlich gemacht, dass es eine autobahnähnliche Straße zwischen Kornwestheim und Waiblingen auf keinen Fall geben werde. „Trotzdem werden immer wieder neue Gegenargumente aus dem Hut gezogen. Diese Blockadepolitik ist unverantwortlich und sie schadet auch der Wirtschaft“, kritisierte Wiedmann.
Der Kreisvorsitzende bedankte sich bei den engagierten Wahlkämpfern des Jahres 2009 und hob insbesondere Hans Haller und Rainer Mächtlen hervor. „Der Wahlkampf 2009 war eine hervorragende Teamleistung. Es hat richtig Spaß gemacht“, lobte Wiedmann.
 

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