Erste Landesbeamtin und Persönlicher Referent des Landrats stellten sich vor /Bläse lobt Strukturförderung
Eine doppelte Premiere war die Kreistagssitzung am Dienstag (wir berichteten). Landrat Klaus Pavel begrüßte die neue Erste Landesbeamtin, Gabriele Seewald, und seinen neuen persönlichen Referenten, Patrick Rapp. Von Manfred Laduch
OSTALBKREIS. Er verstehe gar nicht, warum immer nur Frauen Blumen bekommen sollen, meinte Pavel, hieß beide mit je einem bunten Strauß willkommen und bat sie darum, sich kurz dem Gremium vorzustellen. Gabriele Seefried schilderte ihren Werdegang. Sie ist
47 Jahre alt und verheiratet. Nach dem Jurastudium in Konstanz war sie unter anderem Ordnungsdezernentin beim Regierungspräsidium, wechselte als Leiterin des Rechts– und Sozialdezernats zum Landkreis Schwarzwald-Baar und war zuletzt sechs Jahre Erste Landesbeamtin in Konstanz. Sie freue sich darauf, wieder in der Heimat leben und arbeiten zu können. Sie wurde im Kreis Göppingen geboren und ist in Schwäbisch Gmünd aufgewachsen.
Patrick Rapp ist
28 Jahre alt und stammt aus Geislingen an der Steige. Er hat an der Universität Konstanz Verwaltungswissenschaften studiert und war in dieser Zeit ein halbes Jahr beim Staatsministerium in Stuttgart tätig. Danach wechselte er als Projektmanager zur Stadt Heidenheim. Zuletzt war er im Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen tätig.
Einstimmig beauftragte der Kreistag dann Landrat Pavel, dem Jahresabschluss
2009 der
WIRO in deren Gesellschafterversammlung zuzustimmen. Pavel dankte in diesem Zusammenhang Geschäftsführerin
Dr. Ursula Bilger und ihrem Team für die gute Arbeit. Außerdem würdigte er die Unterstützung der Partner aus der Wirtschaft, ohne deren Engagement die
WIRO so nicht existieren würde.
Kenntnis nahm das Gremium von der Abfallbilanz für
2009. Landrat Pavel hob zwei Punkte heraus: So würden inzwischen
171 690 der einst eigentlich nur als Ausnahme eingeführten
30-Liter-Müllsäcke pro Jahr entsorgt. Und scherzhaft stellte er die Frage, wann sich wohl endlich eine Diplomarbeit mit den im Ostalbkreis gegen alle Trends regelmäßig steigenden Sperrmüllmengen beschäftige.
Zum Abschlussbericht der
EU–Ziel-
2-Strukturförderung nahm Kreisrat Joachim Bläse (
CDU) Stellung. Der Raum Gmünd habe von der Förderung sehr profitiert.
350 Arbeitsplätze seien geschaffen worden. Da aber nach wie vor Strukturschwächen festzustellen seien, forderte er die Kreisspitze auf, sich für eine Einbeziehung Gmünds einzusetzen, wenn die
EU ab
2013 die zweite Tranche der Förderung ausschreibe.
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