Rems-Zeitung - Täglich eine gute Zeitung

Anzeige

Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Montag, 31. Mai 2010

Altersgenossenverein 1931 in Ansbach und im Landschaftspark von Schloss Dennenlohe

Erwartungsfroh startete der AGV 1931 kürzlich mit dem Bus bei dichtem Nebel zum Ausflug nach Franken. Erstes Ziel war Ansbach.

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). Bevor die Schlossführung begann, betrachteten die Ausflügler in der großen Gotischen Halle mit dem Kreuzrippengewölbe eine beeindruckende Sammlung von Fayancen und wertvollem Porzellan aus der ehemaligen Ansbacher manufaktur. Danach wurde durch 26 Prunkräume geführt. Besonders sehenswert war der zweigeschossige Festsaal, mit überreichem Stuck ausgestattet. Ein Deckenfresko von 250 Quadratmetern Große wurde von dem Maler Carlo Innocenzo Carlone geschaffen. Nach der Besichtigung nahm sich eine kleine Gruppe vor der Weiterfahrt die Zeit, den herrlichen Hofgarten mit der schönen Baumallee, den beiden Springbrunnen und üppigen Blumenrabatten zu besuchen sowie die 102 Meter lange Orangerie zu bewundern. Nach dem Ausflug in die barocke Pracht steuerte der Bus das nahe Herrieden an, wo der Landgasthof „Bergwirt“ die Gruppe erwartete. Nach dem Mittagessen wurde das nächste Ziel angefahren: Schloss Dennenlohe mit seinem berühmten Rhododendron– und Landschaftspark, in der Region Hesselberg gelegen.
Vor dem wunderschönen Barockschloss versammelten sich die Ausflügler zur Schlossparkführung, welche der charmante Freiherr von Süsskind, der heutige Baron, höchstpersönlich vornahm. Dann schritt man zur Besichtigung des berühmten Rhododendronparks, der vor 20 Jahren vom Baron angelegt wurde. Über 300 Wildsorten Rhododendren gibt es am Bachlauf, auch Magnolien in reicher Fülle. An einer Mauer plätscherte ein Wasserfall, umgeben von japanischen Azaleen und japanischen Primeln. Über eine schwankende Hängebrücke gelangte man zur so genannten Bambusinsel. Viel Wagemut war gefragt, um über Trittsteine über das Wasser ans rettende Ufer zu gelangen und zwar freihändig! Die Nichtschwindelfreien suchten das Weite, weil sie nicht im Wasser landen wollten. Die Mutigen waren dann zur so genannten Tempelinsel gelangt. Von dort konnte man – vorbei an dem Projekt „Landschaftspark“ – wo nach und nach eine botanische Attraktion weiterentwickelt wird, den Rückweg zum Schloss antreten. Im Schloss-​Café gönnten sich die Ausflügler eine Kaffeepause, bevor man mit vielen schönen Eindrücken die Heimfahrt angehen konnte. Hinter den hohen Mauern, die den Schlosskomplex umgeben, wartete der Bus und rief zum Einsteigen. Erfreulicherweise blieb die Sonne auch für die Heimfahrt und ließ die Landschaft mit üppigem Grün erleben. Ein Blick galt noch dem nahen Hesselberg, der zur Frankenalb gehört und mit seinem hohen Funkturm leicht erkennbar ist.
In der Abendsonne grüßte bald schon der Ipf, dann die Kapfenburg, welche morgens noch in dichtem Nebel verhüllt war und bald war der Ort Oberalfingen erreicht, wo im Gasthof „Kellerhaus“ die Abschlusseinkehr stattfand. Zum Gelingen des schönen Tagesausflugs hat die gute Organisation von Hermann Schmid, dem zweiten Vorsitzenden des Vereins, beigetragen.
 

Noch keine Kommentare vorhanden.

Neuen Kommentar hinzufügen