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» Ostalbkreis | Dienstag, 04. Mai 2010

Diözesanversammlung Kolpingwerk Rottenburg-​Stuttgart in der Kochertalmetropole in Abtsgmünd

Rund 150 Delegierte der Kolpingfamilien des Diözesanverbandes Rottenburg-​Stuttgart haben sich am Samstag in der Kochertalmetropole zu ihrer Jahresversammlung getroffen. Trotz einer umfangreichen Tagesordnung blieb Zeit für die Kommunikation. Von Wolfgang Fath

ABTSGMÜND. Die Jahresversammlung fand unter der Leitung des Diözesanvorsitzenden Eugen Abler statt. Professionell vorbereitet und organisiert wurde die Veranstaltung von den Mitgliedern der Abtsgmünder Kolpingfamilie und ihrem Vorsitzenden Wolfgang Haas. Dieser stellte zu Beginn die umfangreiche und vor allem nachhaltige Arbeit der Abtsgmünder Kolpingfamilie sowie deren aktive Peruhilfe vor.
Grußworte überbrachten Bürgermeister Georg Ruf, der die Gemeinde und die zukünftigen Aufgabenschwerpunkte wie Arbeitsplätze, Betreuung und Bildung vorstellte sowie Harald Hellstern, Vorsitzender der ako Rottenburg-​Stuttgart. Dieser betonte, dass man gerade in der heutigen Zeit aktive katholische Verbände benötige, vor allem mit dem Mut als Gestalter zu leben. Dazu benötige man gestandene Männer und Frauen.
Juliane Kautzsch sprach als Vertreterin der Kolpingjugend. von einem aktiven Dialog untereinander in der Kolpingjugend, aber auch zwischen den Generationen. Der Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes, Thomas Dörflinger sprach in seinen Grußworten über die neue bundesweite Imagekampagne des Kolpingwerkes „ Wir sind Kolping“ mit ihren Kernbegriffen Mut, Begeisterung, Tatkraft Freude, Gottvertrauen und Verantwortung. Hauptziel der Kampagne sei es, das Image des Verbandes aktiv zu verbessern und die Bekanntheit zu erhöhen.
„Wer Mut zeigt, macht Mut“, sagte einst Adolf Kolping. Diese Aussage stellte Diözesanpräses Christoph Maria Schmitz in seinem geistlichen Impuls als Leitmotiv der Jahresversammlung in den Vordergrund. Bezogen auf die derzeitige heftige Diskussion um die Missbrauchsvorwürfe in der katholischen Kirche sagte er, dass es ein einfacher Friede wäre, wenn alles schnell abgehandelt werden würde. Man müssen nun den Opfern Mut machen und helfen.
Aber auch im Alltag eines Jeden sei mehr Mut zum bürgerschaftlichen Engagement erforderlich und auch bei einem scheinbar totalen Zusammenbruch eines Einzelnen könne dieser durch Mut etwas neues, Aufbauendes entdeckt werden. Bei den einzelnen Fachberichten, Diskussionen und Arbeitskreisen zeigten sich die Delegierte durchaus engagiert und selbstbewusst gemäß dem Motto der neuen Imagekampagne „Wir sind Kolping“.
Diözesanvorsitzender Eugen Abler zog am Ende des Tages ein positives Resumee. Sein besonderer Dank galt der Abtsgmünder Kolpingfamilie für die optimale Vorbereitung der Jahresversammlung.
 

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