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Dienstag, 04. Mai 2010
Fußball, Oberliga: Vor dem heutigen Heimspiel gegen Weinheim macht der FCN-Coach seine Zukunft perfekt
Die Zukunft von Lothar Mattner ist nun geklärt. Der jetzige Coach des FC Normannia Gmünd heuert in der nächsten Runde beim SSV Reutlingen an. „Ich freue mich auf eine spannende Aufgabe“, so Mattner, der aber gleich hinterher schiebt, dass er noch eine Menge mit dem FCN erreichen möchte. Mit einem Sieg gegen die TSG Weinheim soll heute (18.30 Uhr) die 50-Punkte-Marke geknackt werden. Von Patrick Tannhäuser
Schon vor einigen Wochen wurde der Name Mattner an der Kreuzeiche gehandelt. Am gestrigen Nachmittag wurde der derzeitige Gmünder Coach nun als Nachfolger von Roland Seitz beim insolventen Traditionsklub vorgestellt. Die Verpflichtung sei „auf Langfristigkeit angelegt“ ließen die Verantwortlichen des ehemaligen Zweitligisten bei der Vorstellung verlauten. Nach Abschluss des Insolvenzverfahrens werden die Reutlinger in der nächsten Saison wieder in der Oberliga antreten müssen und damit ein direkter Konkurrent der Normannen sein, die sich im nächsten Jahr in der Tabelle ganz nach vorne orientieren wollen. Noch zeichnet Mattner aber für den Schwerzer-Klub verantwortlich und will mit seinen Jungs bis zum Saisonende noch viel erreichen. Mit
47 Punkten steht der
FCN momentan auf dem fünften Platz in der Oberliga und kurz davor erstmals die
50-Punkte-Marke zu durchbrechen. „Das wäre einmalig in der Vereinsgeschichte und jeder ist geil darauf dies zu erreichen – am besten gleich gegen Weinheim“, weiß Mattner, dass er sein Team vor dem heutigen Spiel nicht wirklich motivieren muss.
Sorgen bereitet ihm derzeit nur die Zusammensetzung der Viererkette. Klar ist, dass der verletzte Kersten Göhl nicht einfach zu ersetzen ist. In Bonlanden versuchte sich Simon Fröhlich in der Innenverteidigung und musste mit einigen Problemen kämpfen. Schließlich erlöste Mattner ihn mit der Versetzung ins Mittelfeld und Mark Mangold nahm seinen Posten ein. Später kam Manuel Grampes für Fröhlich vor der Abwehr zum Einsatz. Doch Vorwürfe gibt es von Mattner, trotz der Unsicherheiten nicht. „Es war eine schwierige Situation für Simon sich zurecht zu finden. Das darf einem
19-Jährigen passieren“, nimmt der Trainer den Youngster in Schutz. Ob nun wieder Claudio Römer zu einer Chance als Nebenmann von Aleksandar Kasunic kommt, oder Kapitän Mangold von Anfang an hinten für Sicherheit sorgen soll, dass will Mattner erst nach den Eindrücken des Abschlusstrainings für sich beantworten.
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