Spendenaktion zum 60. Jubiläum des Müttergenesungswerks
Auch in Schwäbisch Gmünd findet heute wieder die traditionelle Sammlung für das Müttergenesungswerk statt, das in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen feiert.
SCHWÄBISCH GMÜND
(pm). Wie vielen Leuten ist wohl bewusst, dass
2,
1 Millionen Mütter in Deutschland kurbedürftig sind, weil sie die Last von Familie, Haushalt und Beruf auf ihren Schultern ruht? Viele der Mütter sind alleinerziehend oder müssen sich und ihre Familie mit Hilfe von Harz IV ernähren und so resultiert die anhaltende Erschöpfung oft in der Erkrankung der Frauen.
Leistungen für die Betroffenen
sind um
5,
6 Prozent gesunken
Die Vorsorge– und Rehabilitationsleistungen für diese Betroffenengruppe jedoch sind
2009 um
5,
6% gesunken. Das Müttergenesungswerk der Elly Heuss-Knapp-Stiftung arbeitet nun seit bereits
60 Jahren an der Verbesserung dieser Situation. So konnte in den letzten sechs Jahrzehnten bereits vier Millionen Frauen in Deutschland geholfen werden.
Auch in Schwäbisch Gmünd
sammeln heute freiwillige Helfer
Zur Aufklärung beitragen soll eine alljährlich stattfindende, bundesweite Spendenaktion. Auch in Schwäbisch Gmünd werden am heutigen Samstag,
8. Mai wieder freiwillige Helfer mit Sammelbüchsen unterwegs sein, um Spenden in der Stadt einzusammeln. Die Büchsen können ab
8 Uhr in der Augustinuskirche abgeholt und dort auch wieder zurückgegeben werden.
Am Sonntag,
9. Mai wird zusätzlich das traditionelle Konzert zum Muttertag unter der Leitung von Dietmar Spiller vom Verband für Musik und Gesang, um
11 Uhr auf dem Johannesplatz, stattfinden, bei dem außerdem Geschenke an alle Mütter verteilt werden sollen.
Unterstützt wird die Aktion von Politikern, wie dem Landtagsabgeordneten Stefan Scheffold, dem Bundestagsabgeordneten Norbert Barthle, lokalen Politikern wie OB Richard Arnold, dem Baubürgermeister Julius Mihm und den Stadträten. Auch von Kirchenvertretern, wie den evangelischen Dekan Immanuel Nau und dem evangelischen Pfarrer Konrad von Streit wird die Spendensammlung gefördert. Zuständig ist in diesem Jahr die Martin-Luther-Gemeinde. Auch Schüler der Mozartschule in Hussenhofen und des Jugendtreffs Ost werden beim Sammeln der Spenden helfen.
Zur kostenlosen Beratung stehen Michael Kuschmann von der Caritas Ost-Württemberg, Cornelia Müller vom Deutschen Roten Kreuz und Gudrun Oesterle Hammer und Isolde Rau-Mack als Dienststellenleitung von der Diakonie zur Verfügung.
Besonders wichtig sind die Spenden für die Aktion, da bei der Rehabilitation oft zusätzliche Kosten anfallen, die mit dem Geld von den Krankenkassen allein nicht abgedeckt werden können. Auch sank die Zahl der Teilnehmer von
2008 auf
2009 bereits um
6%, was vermutlich daran liegt, dass sich viele Mütter dieser Möglichkeit zur Unterstützung gar nicht bewusst sind. Es lohnt sich also auf jeden Fall sich zu informieren, denn glückliche Mütter machen auch Kinder glücklich.
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