Internationaler Josefsverein aus Mögglingen reiste zum 25. Parteitag der Königlich Bayerischen Josefspartei (KBJP) nach Kühbach
Erneut hat der Internationale Josefsverein aus Mögglingen an einem Parteitag der Königlich Bayerischen Josefspartei (KBJP), der wieder in Kühbach stattfand, teilgenommen.
MÖGGLINGEN
(pm). Kürzlich machte der Internationale Josefsverein Mögglingen seinen schon traditionellen Ausflug zum mittlerweile
25. Josefsparteitag ins Wittelsbacher Land. Die dreistündige Bahnfahrt nach Aichach gestaltete sich als kurzweilig. Unterwegs fand mit den Josefs von der Nördlinger Ortsgruppe der KBJP ein reger Informationsaustausch statt. Das letzte Stück nach Kühbach wurde mit dem Bus absolviert. Anlässlich des Brauereifestes stand dort ein weißblau dekoriertes Zelt. Zahlreiche Josefs, der
6500 Mitglieder der KBJP, aus aller Welt waren gekommen um sich gegen die große Schmach aus dem Jahr
1968 zu wehren. Damals wurde „Josefi“ als gesetzlicher Feiertag abgeschafft. Aus diesem Grunde wurde
1972 in einer kleinen Stadt in Altbayern eine Partei gegründet, um den
19. März wieder als Feiertag einzuführen.
Nach einem reichhaltigen Mittagessen wurde gegen
14 Uhr der Parteitag mit dem Salut der Königlich Privilegierten Feuerschützen aus Aichach eröffnet. Unter den Klängen der „Kühbacher Blechblosn“ zogen die Ortsverbände mit Ihren Fahnenabordnungen ins Bierzelt ein. Nach der Begrüßung von Generalsekretär Fritz Josef Beintner wurde mit dem „Josefsbier“ der Kühbacher Brauerei auf die KBJP angestoßen. Danach schaffte Aichachs Landrat Christian Knauer gekonnt die Überleitung zur Festrednerin. Die Probleme der Kirche, CSU und
SPD führte er darauf zurück, dass sie den heiligen Josef nicht ehren. Daher brauche man Hilfe aus Brüssel. Diese nahte in Gestalt von Monika Hohlmeier. Die Tochter von Franz-Josef Strauß, war stolz als erste Frau am Rednerpult der KBJP stehen zu dürfen. Sie lobte die einfache Satzung und die Weltoffenheit der KBJP. Mit einem Bekenntnis zum Handwerk in Bezug zum Zimmermannsberuf des biblischen Josef fuhr sie fort: „Besser man ist ein guter Handwerker als ein exzellenter arbeitsloser Soziologe“. Es folgte ein Vorschlag, die
FC–Bayern-Spieler umzutaufen, weil dort kein Josef mehr kickt. Die Europaabgeordnete freute sich auf den „großartigen Auftrag“ in Brüssel für die Wiedereinführung des Josefstags als Feiertag zu kämpfen. Zum Schluss dirigierte sie noch die „Alten Kameraden“ bevor sie sich für Fotos und Autogramme unter die Menge mischte. Weitere Festredner hatten mit Ihren Reden und Gedichten weitaus schwieriger Gehör zu finden.
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