Waldstetter Gemeinderat besichtigte gestern Abend das Blockheizkraftwerk in der Stuifenhalle
Gestern Abend fand vor der eigentlichen Gemeinderatssitzung im Rathaus in Waldstetten eine Besichtigung und quasi die offizielle Inbetriebnahme des Blockheizkraftwerks in der Stuifenhalle statt.
WALDSTETTEN (rz). Mit dieser Maßnahme kann die Gemeinde in den nächsten
15 Jahren über
500 000 Euro Energiekosten einsparen, dazu pro Jahr
132 000 kg
CO2. Das Projekt umfasst die Stuifenhalle, die Bergschule und das Schwimmbad. Außerdem wurde auch die Schwarzhornsporthalle berücksichtigt, die per Fernleitung von der Stuifenhalle aus mitversorgt wird – bisher wurde sie von der Franz– von-Assisi-Schule mitversorgt.
Siegfried Schmid, Geschäftsführer der ausführenden Firma iecos, sprach von einer guten Zusammenarbeit mit der Verwaltung und allen weiteren Beteiligten. „Alles ging Hand in Hand.“ Bürgermeister Michael Rembold dankte Schmidt, mit dessen Firma die Gemeinde schon langjährige, gute Erfahrungen gemacht habe. iecos (Ingenieurbüro für Energieeinsparung und Contracting Schmid) sei maßgeblich an der Förderung durch das
CO2–Plus-Programm beteiligt gewesen, so Bürgermeister Michael Rembold.
Die Investitionskosten für das Projekt betrugen
282 700 Euro, die sich aber in rund sechs Jahren amortisiert haben. Allein im ersten Jahr spart die Gemeinde schon
47 500 Euro. Die Laufzeit des Vertrages beträgt zwölf Jahre. Im Vertragsumfang enthalten sind ein Vollwartungsvertrag für das BHKW über die Laufzeit, die energetische Betreuung der Anlagentechnik, die Fernüberwachung und das Controlling sowie der Nachweis über Einsparungen. Auch bezüglich der Grundschule und Kaiserberghalle in Wissgoldingen wurden von iecos Hochrechnungen aufgestellt. Hier liegt die
CO2–Einsparung bei
155 300 kg pro Jahr, was einem Anteil von
74 Prozent entspricht. Der Nettovorteil liegt bei rund
200 000 Euro.
Noch keine Kommentare vorhanden.