Fünf Tage in Flachau bedeuteten auch fünf Tage Spaß im Salzburger Land
Fünf Tage in Flachau, fünf Tage Spaß im Salzburger Land — das war das Ziel der Lehrfahrt der Landjugend Schwäbisch Gmünd — bei allen wichtigen Inhalten kam der Spaß nicht zu kurz.
SCHWÄBISCH GMÜND
(pm). Frühmorgens ging es für
18 Landjugendliche mit dem Bus los. Bei einer Tour durch die Allianz-Arena in München konnten die Spielerkabinen, der Spielertunnel sowie der Innenraum der Presse besichtigt werden. Anschließend ging es weiter Richtung Salzachtal nach Flachau. Am zweiten Tag stand die Besichtigung der größten Eishöhle der Erde auf dem Programm. Die Eisriesenwelt in Werfen, ein über
40 km langes Höhlensystem, erstreckt sich durch das zerklüftete Kalkmassiv des Tennengebirges und beinhaltet ein einzigartiges Naturphänomen. Durch das Eindringen der kalten Luft im Winter werden die tiefergelegenen Teile der Höhle unterkühlt, wodurch das im Frühjahr einsickernde Schmelzwasser gefriert und gigantische Eisfiguren entstehen. Beim Besuch dieser größten Eishöhle der Erde, die eine Wegstecke von etwa einem Kilometer umfasst, mussten
1400 Treppen überwunden werden.
Anschließend besichtigten die Landjugendlichen eine Latschenkieferbrennerei. Die Latsche gehört zur Familie der Kiefergewächse und ist vorwiegend in den Alpen beheimatet, wo die kleine kräftige Pflanze in extremen Lagen gedeiht. Die Pflanze steht unter Naturschutz und darf zur Ölgewinnung nur mit besonderer Genehmigung gesammelt werden. Aus
400 kg Nadeln und Zweigspitzen wird etwa ein Liter ätherisches Öl gewonnen.
Am Tag drei wurde auf einem Flachauer Bauernhof bei der Herstellung von Käse zugeschaut und selbstverständlich auch gekostet. Danach ging es weiter mit einer Wanderung auf
1300 Höhenmetern zum Berggasthof Sattelbauer. Dort konnten die Landjugendlichen bei einem zünftigen Essen den herrlichen Ausblick auf Flachau genießen. Am Abend besuchte die Landjugend das legendäre Musistadl in Flachau. In dem über
200 Jahre alten Stadl sorgen traditionelle Live Bands täglich für Gaudi-Stimmung.
Ein einzigartiges Naturerlebnis hatten die Landjugendlichen beim Canyoning am vierten Tag. Canyoning ist nicht nur eine Wassersportart. Es ist Spaß, Abenteuer und Natur, es ist aufregend und verrückt, es ist vor allem etwas ganz Besonderes: Über imposante Wasserfälle abseilen, rutschen über glatte Felsen, schwimmen mit der Strömung durch Schluchten und springen in tiefe Pools.
Vor der Abreise am fünften Tag besichtigte die Landjugend die Liechtensteinklamm –rund
4000 Metern und die Felsen sind bis zu
300 Meter tief. Fasziniert ist man von dem gewaltigen Eindruck und dem fast geisterhaft anmutenden Licht– und Schattenspiel in der Tiefe und Enge der Klamm. Anschießend trat die Gmünder Landjugend die Heimreise an.
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