Rems-Zeitung - Täglich eine gute Zeitung

Anzeige

Lokalnachrichten

» Ostalbkreis | Donnerstag, 17. Juni 2010

Sitzung in Göggingen: Kreisverkehr, Penny-​Erweiterung und Neugestaltung des Irrgartens waren Themen

Am Ortsrand von Göggingen wird ein Kreisverkehr gebaut; in der gestrigen Sitzung entschieden die Mitglieder des Gemeinderats unter anderem darüber wie der Mittelkreis gestaltet werden soll. Auch der Irrgarten war Thema. Von Dorothee Wörner

GÖGGINGEN. Fachkundigen Rat erhielten sie vom Geschäftsführer der Firma Feuchter, der anhand eines Planes und Pflanzbeispielen die Gestaltung erläuterte. Es wurde entschieden, dass im äußeren Bereich ein Band mit grobkörnigem Schotter verlaufen soll. In der Mitte werden vier Pflanzinseln kleeblattartig angelegt, wobei die gegenüberliegenden Inseln eine gleichartige Bepflanzung aufweisen sollen, vorgeschlagen wurden Bodendecker, Gräser und Gehölze, unter anderem Flieder und Forsythien. In der Mitte soll ein Solitärbaum gepflanzt werden. Insgesamt wird auf eine leichte Pflege der Anlage Wert gelegt. Durch ein Entgegenkommen der ortsansässigen Firma belaufen sich die Kosten für die Gestaltung des Kreisverkehrs auf 8000 bis 10000 Euro.
Vorgestellt wurden die Pläne zur Errichtung eines Penny-​Marktes mit Back-​Shop, für die ein Investor das Baugesuch eingereicht hat. Die Verkaufsfläche des Markts wird 800 Quadratmeter betragen, die Verkaufsfläche des Back-​Shops 40 Quadratmeter. Am westlichen Rand des Geländes wird ein Fußweg verlaufen, dem schließt sich ein Bereich für die Anlieferung an. Das Dach weist eine leichte Neigung auf, das anfallende Dachwasser soll im rückwärtigen Bereich in einer Regenwassermulde versichern. Die Zufahrt in den Parkbereich erfolgt über den Kreisverkehr und die Straße zum Sportgelände. Wenn im September die Arbeiten an der Straße abgeschlossen sind, wird mit dem Bau begonnen, mit der Fertigstellung wird Ende Februar gerechnet. Einstimmig stimmte der Gögginger Gemeinderat dem Baugesuch zu.
180 000 Euro sind viel Geld für die Neugestaltung des Irrgartens beim Götzenbachsee“, das war gestern Abend die übereinstimmende Meinung des Gögginger Gemeinderats und Bürgermeister Walter Weber meinte dazu: „Auch wenn wir uns an dieser Summe nur mit einem kleinen Teil zu beteiligen hätten (die Gemeinde wurde angefragt sich mit 10 Prozent an den Kosten zu beteiligen), so sind es doch auch Steuergelder, die hier der Wasserverband Kocher-​Lein beabsichtigt zu investieren.“
Der Gemeinderat besichtigte die Anlage vor Ort und war sich darin einig als Empfehlung an den Wasserverband vorzuschlagen nach einer kostengünstigeren Lösung zu suchen. In Betracht komme die Entfernung der großen Bäume im Randbereich, auch damit der Blick zum See wieder möglich wird. Weiter sollte der Eingangsbereich neu gestaltet, die bestehende Anlage neu eingeschottert und die Hecke verjüngt werden. Bürgermeister Weber sicherte die Unterstützung der Arbeiten durch den Gögginger Bauhof zu. Gemeinderat Joachim Baur schlug vor den Restbetrag lieber für eine Aufwertung im Außenbereich der Anlage, beispielsweise für den Bau eines Kinderspielplatzes zu verwenden.
 

Noch keine Kommentare vorhanden.

Neuen Kommentar hinzufügen