Rems-Zeitung - Täglich eine gute Zeitung

Anzeige

Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 18. Juni 2010

Das Sechs-​Millionen-​Projekt soll bis Ende 2012 verwirklicht werden /​Auch Lebensmittelmarkt ist vorgesehen

Und noch ein starkes Zukunftsprojekt für Schwäbisch Gmünd, dazu mit Ausstrahlung auf den gesamten Altkreis: Der DRK–Kreisverband will jetzt den Neubau seines Zentrums auf dem Erhard-​Areal in Angriff nehmen.

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Mit einem noch vorsichtig geschätzten Investitionsvolumen von sechs Millionen Euro steht der DRK–Kreisverband Schwäbisch Gmünd vor der größten Baumaßnahme seiner Geschichte. Und die werde so gestaltet, so betont Kreisgeschäftsführer Bruno Bieser, dass optisch, funktionell und auch vom Platzbedarf her Vorsorge getroffen wird für viele nachfolgende DRK–Generationen. Gestern wurde der Planungswettbewerb für das Projekt entschieden. Fünf Architekten waren zu diesem Plangutachten eingeladen. Das Rennen machte das Büro Isin Aalen/​Gmünd. Auch Baubürgermeister Julius Mihm gehörte dem Preisgericht an und zeigte sich mit der städtebaulichen Lösung sehr zufrieden. Und zusammen mit dem Gmünder DRK–Präsident Prof. Dr. Reinhard Kuhnert wurde betont: In direkter Nachbarschaft zum Haus der Gesundheit Margaritenheim entstehe nun zusammen mit dem DRK–Zentrum eine sich perfekt ergänzende Gebäude– und Funktionsanordnung. Die Gmünder Südstadt gewinne durch das Projekt, zumal gleichzeitig auch die Voraussetzungen für den Bau eines Lebensmittelmarktes auf der Südseite des DRK–Kreiszentrums geschaffen werden. Mihm sagt dem DRK eine Begleitung bei der Vermarktung der bisherigen Liegenschaft an der Josefstraße zu. Der Baubürgermeister beschrieb, dass die seitherigen DRK–Gebäude nicht abgerissen werden sollen. Als Nachnutzung nannte er „besonderes Wohnen“, vielleicht für Studenten oder Senioren. Die Innenstadtlage direkt am zukünftigen grünen Band der Landesgartenschau sei attraktiv. DRK–Kreisverbandsvorsitzender Kuhnert freute sich über den Architektenentwurf. Die Unterteilung in einen „lauten Funktionsteil“ mit Rettunsgwache und anderen Garagen und in ein Verwaltungsgebäude sei gut gelungen und ideal für die Betriebsabläufe. Zudem sei eine Tiefgarage für 45 Fahrzeuge vorgesehen. Der geplante Neubau erscheine auch nicht als „Konzernzentrale“, sondern werde mit Bescheidenheit dem Geist des DRK gerecht. Auf der Rückseite bleibe eine große Reservefläche für spätere Vorhaben. Kuhnert hofft, dass zu Beginn des nächsten Jahres der erste Spatenstich gefeiert werden könne, so dass mit der Einweihung Ende 2012 gerechnet werde.
 

Noch keine Kommentare vorhanden.

Neuen Kommentar hinzufügen